• 06.03.2007, 13:49:09
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Arbeitnehmertag: Über 1000 NÖAAB-Funktionäre besuchten niederösterreichische Betriebe

St. Pölten (OTS) - "Kontakte herstellen, Anliegen sammeln und
Lösungen erarbeiten." Mit diesen Worten umriss NÖAAB-Landesobmann 2.
Präs NR Dr. Michael Spindelegger das Ziel des NÖAAB-Arbeitnehmertages
am 5. März. Tatsächlich waren an diesem ersten Montag im März über
1000 Funktionäre, Mandatare und Regierungsmitglieder aus den Reihen
des NÖAAB in rund 500 niederösterreichischen Betrieben unterwegs, um
sich über die Anliegen der Arbeitnehmer zu informieren und sich damit
Anregungen für die zukünftige Arbeitnehmerpolitik zu holen.

Spindelegger verwies darauf, dass die Sorgen und Anliegen der
Arbeitnehmer seitens des ÖAAB sehr ernst genommen werden. Neben der
Sorge um den Arbeitsplatz, die angesichts der Wirtschaftslage ein
wenig in den Hintergrund getreten sei, seien andere Probleme und
Herausforderungen vermehrt präsent: Etwa Fragen der Kinderbetreuung,
der Weiterbildung, Gesundheit am Arbeitsplatz, soziale Absicherung
und Verkehrsanbindung des Arbeitsplatzes: "Wir sind heute in allen 21
Bezirken unterwegs, um den Kontakt mit den Arbeitnehmern
herzustellen. So können wir deren Anregungen mitnehmen und sammeln,
die Ergebnis umsetzen und Lösungen erarbeiten", sagte der Zweite
Nationalratspräsident.

In einigen Wochen soll das Ergebnis dieser Bestandsaufnahme
vorliegen, dann geht es darum, auch auf Regierungsebene
Lösungsansätze zu erarbeiten.

Für NÖAAB Landesobmann Spindelegger begann der Tag mit einer
Pressekonferenz am Betriebsgelände der Firma Würth Handelsges.m.b.H.,
dem eine ausgedehnte Betriebsführung folgte, im Rahmen derer der
Landesobmann Kontakt mit vielen Mitarbeitern des Unternehmens hatte.
Anschließend ging es zur EVN-Betriebsversammlung in St. Pölten, wo
Spindelegger, wie schon beim vorangegangenen Termin, einige der
Hauptanliegen des NÖAAB umriss: Er erwähnte die
Mitarbeiterbeteiligung und das Zeitwertkonto und verwies auf die
erfreuliche Tatsache, dass ÖAAB-Forderungen wie die Verlängerung des
abschlagsfreien Pensionsantritts ("45 Jahre sind genug") oder die
Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten für das Pensionskonto
Eingang in das Programm der neuen Bundesregierung gefunden hätten.

Spindelegger verwies außerdem auf die Wahlfreiheit der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einer der Grundsätze des ÖAAB
sei. Aktuell sei dies etwa im Bereich der Kinderbetreuung zu betonen.
Es müsse möglich sein, möglichst bald in das Berufsleben zurückkehren
zu können, gleichzeitig müsse man aber dafür sorgen, dass die
Entscheidung eines Elternteils, sich für einige Jahre ganz der
Kinderbetreuung zu widmen, diesem nicht zum Nachteil gereiche.

Rückfragehinweis:
ÖAAB Niederösterreich
Pressestelle
Tel.: 02742-9020-511 od. 530

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