• 06.03.2007, 07:48:39
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Telekom Austria Gruppe: Deutliches Ergebniswachstum durch starke Beiträge aller Konzernteile - TEIL 4

Wien (OTS) - Wien, 6.März 2007 - Telekom Austria AG (VSE: TKA;
NYSE: TKA) verlautbarte heute die Finanzergebnisse für Geschäftsjahr
2006 und das 4. Qu. 06 mit Ende 31. Dezember 2006.

MitarbeiterInnen

(Vollzeitkräfte)         Ende der Periode   Durchschnitt der Periode
                  31.12.06  31.12.05 Verä.   GJ2006   GJ2005   Verä. 
Wireline            9.433    9.557   -124     9.503    9.603   -100
Wireless            5.995    6.038    -43     5.990    4.800  1.190
Gesamt             15.428   15.595   -167    15.493   14.403  1.090

Der Personalstand der Telekom Austria Gruppe verringerte sich um
167 auf 15.428 MitarbeiterInnen per Jahresende 2006 im Vergleich zu
Ende 2005. Der Personalstand fiel im Wireline-Segment um 124
MitarbeiterInnen. Das Wireless-Segment verzeichnete gegenüber dem
Vorjahr einen Rückgang von 43 MitarbeiterInnen mit Ende 2006.

Sonstige Ereignisse

Im Oktober 2006 hat der Nationalrat der Republik Bulgarien eine
Steuerreform beschlossen, die am 1. Jänner 2007 in Kraft tritt. Diese
Reform reduziert den Körperschaftssteuersatz von 15 % auf 10 %.
Zusätzlich wird im Zuge der Steuerreform die Firmenwertabschreibung
mit Beginn 1. Jänner 2007 für steuerliche Zwecke nicht mehr möglich
sein.
Am 10. Oktober 2006 hat die Telekom Austria verkündet, dass der
ÖIAG-Anteil an Telekom Austria von 25,4 % am 30. Juni 2006 auf rund
25,2 % gesunken ist.
Am 23. Oktober 2006 wurde Mag. Hans Tschuden für die Dauer von
fünf Jahren zum CFO der Telekom Austria Gruppe bestellt. Er folgt
damit Dr. Stefano Colombo, dessen Mandat im Frühjahr 2007 ausläuft.
Am 2. November 2006 wurde vom slowenischen Parlament eine
schrittweise Reduktion des Körperschaftssteuersatzes von 25 % auf 23
% in 2007, auf 22 % in 2008, auf 21 % in 2009 und auf 20 % ab 2010
beschlossen.
Am 7. November 2006 hat die Telekom Austria Gruppe verkündet, die
3. Lizenz in Serbien für 320 Mio. EUR und 1 EUR gewonnen zu haben.
Die Lizenz wird für einen Zeitraum von 10 Jahren gewährt und nach
Ablauf automatisch um weitere 10 Jahre verlängert. Der Betrieb wird
innerhalb von sechs Monate nach der Lizenzzuteilung, die am 1.
Dezember stattgefunden hat, aufgenommen.
Am 7. Dezember 1006 verlautbarte Telekom Austria, dass die
Gehälter der Mitarbeiter von Telekom Austria und mobilkom austria in
Österreich ab 1. Jänner 2007 um 2,2 % erhöht werden. Zusätzlich zu
der Kollektivvertragsvereinbarung führte die Telekom Austria Gruppe
ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm ein, das auf der Ermächtigung der
Hauptversammlung vom 23. Mai 2006 basiert. Das
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm wird nur jenen aktiven Mitarbeitern
in Österreich angeboten, die keine Aktienoptionen erhalten. Die
Personalkosten, die im Dezember 2006 anfielen, betrugen 10,1 Mio.
EUR.
Am 20. Dezember 2006 vereinbarte Telekom Austria, vorbehaltlich
der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden, 100% des Grundkapitals der
operativen Gesellschaften der eTel um einen Kaufpreis von rund 90
Mio. EUR zu erwerben. eTel bietet Sprachtelefonie, Internet und
Datendienste an und agiert auch als virtueller Mobilfunkanbieter in
Österreich und betreibt Wholesale-Geschäfte in Mittel- und Osteuropa.
Telekom Austria hat im 4. Qu. 06 5.890.917 eigene Aktien im Wert
von 115,2 Mio. EUR zu einem Durchschnittspreis von 19,56 EUR gekauft.
Im Vergleich dazu hat Telekom Austria im 4. Qu. 05 2.893.551 eigene
Aktien im Wert von 51,4 Mio. EUR erworben. Per 31. Dezember 2006
hielt Telekom Austria 38.307.473 eigene Aktien, was einem Anteil von
7,8 % entspricht und womit sich das Eigenkapital um 654,6 Mio. EUR
reduziert hat.
Angaben über die rückgekauften Aktien werden jeweils am Dienstag
auf der Unternehmenswebseite www.telekom.at/aktienrueckkauf
veröffentlicht.
Die folgenden wichtigen sonstigen Ereignisse erfolgten nach dem
31. Dezember 2006:
Am 5. Februar 2007 hat die Telekom Austria Gruppe die
Ausschreibung für die GSM 900/1800 Lizenz in der Republik Mazedonien
gewonnen. Die Lizenzkosten betragen 10 Mio. EUR. Diese Lizenz wird
für einen Zeitraum von 10 Jahren erteilt und ist um weitere 10 Jahre
verlängerbar. Eine der Lizenzbedingungen schreibt vor, den Betrieb
innerhalb von sechs Monaten nach Lizenzzuteilung aufzunehmen.
Basierend auf der Genehmigung durch den Aufsichtsrat wurden am 8.
Jänner 2007 die vierte Tranche des Stock Option Programms an
berechtigte Mitarbeiter zugeteilt.
Am 5. März 2007 präsentierte Vipnet als erster Betreiber in Europa
mobilen Internetzugang mittels HSPA (High Speed Packet Access) Netz.
Somit bietet Vipnet einen mobilen Internetzugang mit
Download-Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s an.
Am 6. März 2007 hat der Vorstand der Telekom Austria Gruppe
beschlossen, 8% eigene Aktien innerhalb der nächsten 30 Tage vom
Zeitpunkt des Beschlusses einzuziehen. Demzufolge wird der Vorstand
den Aufsichtsrat ersuchen, der Änderung der Satzung um die neue
Anzahl der ausgegebenen Inhaberaktien zuzustimmen.

Änderung der Finanzberichtserstattung

Mit Beginn des 1. Quartals 2007 wird Telekom Austria die Segmente
Holding, Festnetz und Mobilkommunikation berichten, wobei Festnetz
dem früheren Wireline Segment und Mobilkommunikation dem früheren
Wireless Segment entspricht. Im Holding Segment werden Aktivitäten im
Zusammenhang mit der Holdingfunktion des börsennotierten Unternehmens
zusammengefasst.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2007

Bei den Umsatzerlösen erwartet die Telekom Austria Gruppe für das
Geschäftsjahr 2007 im Vorjahresvergleich eine stabile Entwicklung.
Diese Prognose beinhaltet bereits einen aufgrund des Wettbewerbs
verursachten Rückgang der Großhandelspreise für internationales
Roaming. Noch nicht absehbar ist hingegen der Effekt aus der
erwarteten Einführung einer umfassenden Regulierung des
internationalen Roaming Verkehrs durch die Europäische Kommission.
Die bereinigte EBITDA Marge wird in Folge des Preisverfalls der
Großhandelspreise für internationales Roaming sowie auf Grund der
Betriebsaufwendungen für die Aufnahme des Betriebs in Serbien und
Mazedonien um etwa eineinhalb Prozentpunkte zurückgehen. Daher wird
trotz weiter rückläufigen Abschreibungen und Wertminderungen ein
leicht niedrigeres Betriebsergebnis erwartet.
Operativ erwartet das Segment Wireline 2007 einen weiteren
Rückgang der Anschlussleitungen, einen intensiveren Wettbewerb bei
Breitband durch Breitbandangebote von Mobilkommunikationsbetreibern
sowie eine anhaltende Migration von Sprachminuten in
Mobilkommunikationsnetze. Diese Entwicklung wird voraussichtlich zu
einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse und des bereinigten EBITDA
führen. Dennoch erwartet Telekom Austria auf Grund in Summe
geringerer Aufwendungen einen weiteren Anstieg des
Betriebsergebnisses.
Im Segment Wireless ist auch in Zukunft kein Rückgang der
Wettbewerbsintensität absehbar. Mit der Einführung einer umfassenden
Regulierung des internationalen Roaming Verkehrs durch die
Europäische Kommission, deren Effekt noch nicht absehbar ist, wird im
Herbst 2007 gerechnet. In Österreich wird trotz des anhaltend starken
Datengeschäfts aufgrund einer Reduktion der
Mobilterminierungsentgelte ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse
erwartet.
Telekom Austria geht jedoch auch 2007 von einem weiteren Wachstum
der internationalen Beteiligungen des Segments Wireless aus. Für das
Jahr 2007 wird im Segment Wireless mit einem leichten Anstieg der
Umsatzerlöse gerechnet. Das bereinigte EBITDA und das
Betriebsergebnis werden jedoch aufgrund der Aufwendungen für die
Aufnahme des Betriebs in Serbien und Mazedonien geringer als 2006
ausfallen.
Die Sachanlagenzugänge werden sich auf Grund der geplanten
Investitionen in Serbien und Mazedonien um rund 18 % erhöhen.
Dennoch erwartet Telekom Austria für 2007 auf Basis eines um
steuerliche Sondereffekte im zweiten Halbjahr im Ausmaß von 43,6 Mio.
Euro bereinigten Jahresüberschusses 2006 eine nahezu stabile
Entwicklung des Jahresüberschusses.
Eine detailliertere Darstellung des Finanzergebnisses für das
Geschäftsjahr 2006 finden Sie im entsprechenden Quartalsbericht auf
der Telekom Austria Website unter:
http://www.telekom.at/ergebnisse-2006

Zukunftsbezogene Aussagen: Dieser Zwischenbericht enthält
zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unbestimmtheiten zur Folge
haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise
Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant",
"erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse
können auf Grund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der
erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen
beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf
hinweisen, dass auf Grund einer Reihe von wichtigen Faktoren das
tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen
abweichen kann.

- ENDE -

Rückfragehinweis:
Telekom Austria AG
Konzernsprecherin
Elisabeth Mattes
Tel.: +43 664 331 2730
Mail: presse@mobilkom.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TEL

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