- 05.03.2007, 15:55:25
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BZÖ-Warmuth: "Müttergehalt" als familienpolitische Maßnahme ist begrüßenswert
Dadurch würde die Versorgungs- und Erziehungsarbeit an Kindern bis zum dritten Lebensjahr monetär und ideell mit der Berufstätigkeit gleichgestellt werden.
Klagenfurt (OTS) - "Ein Schritt in die richtige Richtung!" Mit
diesen Worten kommentiert die freiheitliche BZÖ-Frauen- und
Familiensprecherin LAbg. Wilma Warmuth den von Landeshauptmann Haider
eingebrachten Vorschlag, ein "Müttergehalt" einzuführen.
"Wenn das Müttergehalt durchgesetzt wird, haben Frauen erstmals eine
richtige Wahlmöglichkeit: Sie können entweder bei ihren Kindern
bleiben und dafür ein Müttergehalt bis zum dritten Lebensjahr
beziehen oder einen Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt bekommen",
so Warmuth. Die Familiensprecherin ist davon überzeugt, dass es
genügend Frauen gibt, die gerne Kinder haben möchten, denen aber
aufgrund ihrer finanziellen Situation der Mut fehlt, eine Familie zu
gründen. Das "Müttergehalt" wäre eine gute Möglichkeit, diesen Frauen
zu helfen. Erfreut zeigt sich Warmuth darüber, dass offenbar auch die
Bundes-ÖVP diesen Vorschlag unterstützt, wie heutigen Aussagen von
Minister Josef Pröll zu entnehmen ist.
Natürlich müssten von Seiten der Wirtschaft noch familienfreundliche
Maßnahmen umgesetzt werden, um beispielsweise den Wiedereintritt von
Frauen nach der "Babypause" in das Berufsleben zu gewährleisten und
auch qualifizierte Teilzeitarbeitsmodelle zu ermöglichen. Am 15. März
wird diesbezüglich ein Beschluss im Kärntner Landtag gefasst werden,
der auf Initiativen von BZÖ und SPÖ zurückzuführen ist. "Bei all
diesen Bestrebungen ist es besonders wichtig, dass es nicht zu einer
Polarisierung unter den Frauen kommt. Es darf auf keinen Fall dazu
führen, dass Frauen, die Vollzeithausfrauen sein möchten, gegen jene
ausgespielt werden, die ihren Weg in der Arbeitswelt gehen möchten
oder auch müssen. Die Wahlfreiheit der Lebenskonzepte muss auf jeden
Fall gewährleistet werden", so Warmuth abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272
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