WESTENTHALER fordert harte Maßnahmen gegen Kinderschänder!

Lebenslange Haft, lebenslange Kontrolle, Sexualstraftäterkartei, Ansiedelungsverbot

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Peter Westenthaler forderte heute SPÖ-Justizministerin Maria Berger auf, harte Maßnahmen gegen Kinderschänder zu ergreifen und rasch ein Gesetzespaket vorzulegen.

Vor dem Hintergrund des entsetzlichen Mordes an einem neunjährigen Buben in Deutschland durch einen mehrfach verurteilten und immer wieder freigelassenen Kinderschänder müssten nun auch in Österreich verschärfte Strafen und mehr Kontrolle zum Schutze unserer Kinder platzgreifen. "Auch hierzulande werden Straftäter viel zu früh entlassen oder gar mit zu milden Strafen bedacht. Immer wieder kommt es zu grauenvollen Straftaten gegen Kinder, die von Haftentlassenen durchgeführt werden", erklärt Westenthaler. Die Kontrolle von Sexualstraftätern sei defacto nicht vorhanden. In Österreich gäbe es derzeit rund 10.000 Fälle von Kindesmissbrauch pro Jahr. "Immer wieder werden bei Straftaten gegen Kinder Wiederholungstäter erwischt", kritisierte Westenthaler, der eine deutliche Verschärfung des Strafrahmens sowie lebenslange Haft für Kindesmisshandlung fordert.

Darüber hinaus müsse es bei jedem Verurteilten Sexualstraftäter zu einem System der lebenslangen Kontrolle kommen. "Wer sich an unseren Kindern vergeht, führt den Kindern einen lebenslangen Schaden zu und muss daher selbst lebenslang unter Kontrolle stehen", fordert Westenthaler.

Der BZÖ-Chef verlangt diesbezüglich folgende Maßnahmen:

-) Bei schweren Delikten lebenslange Haft, die wirklich lebenslang bedeutet.
-) Lebenslange Aufsicht und Meldepflicht für Sexualstraftäter.
-) Öffentliche Sexualstraftäterkartei zum Schutz der Bevölkerung. -) Ansiedelungsverbot für Sexualstraftäter im Umkreis von 500 Metern von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen und anderen Orten, wo Kinder regelmäßig anzutreffen sind.

"Es ist hoch an der Zeit, Kinderschändern den Kampf anzusagen und spürbare Maßnahmen zu setzen. Wir müssen die Bevölkerung und vor allem unsere Kinder vor solchen Gefahren schützen", so der BZÖ-Chef abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002