• 04.03.2007, 10:18:45
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Regierungsklausur: WALCH: Mobilitätsprämie führt zu Zweiklassengesellschaft!

BZÖ fordert hundertprozentige Absetzbarkeit der Fahrkosten von Zuhause zum Arbeitsplatz und retour

Wien (OTS) - Heftige Kritik am SPÖ-Vorschlag, eine
Mobilitätsprämie für Arbeitnehmer einzuführen, die weiter auspendeln
müssen, übte heute der stv. Obmann des BZÖ-Oberösterreich, Max Walch.
"Dies führt zu einer Zweiklassengesellschaft und benachteiligt
zigtausende Arbeitnehmer, beispielsweise in Oberösterreich, wo
Mühlviertler täglich in die Voest oder andere Betriebe in den
Zentralraum pendeln und mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zu 6
Stunden unterwegs sind. Diese erhalten keine Mobilitätsprämie. Hier
sieht man, dass Gusenbauer und Co. keine Ahnung von den Problemen der
Arbeitnehmer haben, sonst würden sie keinen so unsinnigen Vorschlag
in die Öffentlichkeit bringen."

Walch fordert SP-Bundeskanzler Gusenbauer auf, den
arbeitnehmerfreundlichen Vorschlag des BZÖ endlich umzusetzen.
"Zukünftig sollen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die
direkten Fahrtkosten vom Wohnort zur Arbeitsstätte und zurück zu 100%
absetzen können. Wir vom BZÖ setzen uns für alle Arbeitnehmer ein und
fordern den Kanzler auf, unseren Vorschlag im Sinne der betroffenen
Pendler endlich zu verwirklichen", so Walch abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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