Was bestimmt den Therapieerfolg in der Osteoporose?

Wien (OTS) - Im Rahmen des Osteologie-Kongresses, der vom 28. Februar bis 3. März in der Wiener Hofburg stattfand, wurde auf einem Satellitensymposium unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Heinrich Resch und Univ.-Prof. Dr. Harald Dobnig der Stellenwert von Osteoporose als eine der weitest verbreiteten Erkrankungen aufgezeigt. Diskutiert wurde, welche Faktoren für den bestmöglichen Therapieerfolg ausschlaggebend sind, der häufig durch mangelnde Therapietreue in Frage gestellt wird. Als Lösung dieser vielschichtigen Problematik wurde die neu zugelassene hochwirksame Quartalsspritze Bonviva(R) von den Wissenschaftern ausgesprochen positiv bewertet.

Alarmierende Zahlen

Osteoporose ist eine der häufigsten Erkrankungen der Menschheit, eine "Volkskrankheit": Mehr als ein Drittel aller postmenopausalen Frauen und ein Fünftel aller Männer leiden an Osteoporose.

"Osteoporose ist sowohl in Bezug auf die individuelle Morbidität und Mortalität als auch vom gesundheitsökonomischen Aspekt aus eine wichtige Erkrankung, deren Bedeutung mit zunehmender Alterung der Gesellschaft weiter steigen wird", so Privat-Doz. Dr. Marius Kränzlin von der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung des Universitätsspitals Basel. Unbehandelte Osteoporose führt zu massiven Einschränkungen des täglichen Lebens der Betroffenen - und à la longue zu einem großen Schaden für das Gesundheitssystem. "Die Anzahl der Spitalstage bei Frauen über 45 Jahren auf Grund von Osteoporose ist inzwischen höher als in Folge von Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Brustkrebs", betont Dr. Christian Muschitz, 2. Medizinische Abteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern in Wien, die Dramatik der Situation.

Aufwändiges Einnahmeprozedere lässt Compliance, Therapiedauer und damit Therapietreue schwinden

Primäres Ziel der Osteoporose-Therapie ist, durch eine Zunahme der Knochendichte das Frakturrisiko möglichst wirkungsvoll zu senken. Dieses Therapieziel ist jedoch nur bei ausreichender Compliance der PatientInnen zu erreichen. Gerade aber die Compliance lässt bei der herkömmlichen oralen Einnahme zu wünschen übrig und reduziert damit den Therapieerfolg oder stellt ihn sogar völlig in Frage.

Die Ursachen dafür sind auf mehreren Ebenen zu suchen: Einerseits führt die orale Gabe von Bisphosphonaten - dem Standard der Osteoporosetherapie - häufig zu gastrointestinalen Nebenwirkungen, andererseits ist das Einnahmeprocedere aufwändig und für viele ältere PatientInnen nicht oder nur schwer befolgbar. Darüber hinaus wird die Einnahme in vielen Fällen nicht konsequent fortgesetzt, da die Osteoporose langsam und über viele Jahre zum Teil unspektakulär, aber unbehandelt progressiv verläuft. Viele PatientInnen brechen die Therapie ab, weil der Therapieerfolg nicht in einer spürbaren Besserung allfälliger Beschwerden besteht, sondern im Verhindern von Frakturen. Kränzlin: "Mehr als die Hälfte der PatientInnen beendet die Therapie innerhalb des ersten Jahres. Studien haben klar gezeigt, dass eine schlechte Compliance die klinischen Resultate der Osteoporosebehandlung stark beeinträchtigt: Der Knochenumbau wird weniger effektiv gehemmt, die Knochenmineraldichte nimmt weniger zu und das Frakturrisiko steigt." Und daher, so Kränzlin, stellt die mangelnde Therapietreue "eine große Herausforderung im klinischen Alltag der Osteoporose-Therapie dar".

Neue Therapieintervalle und Darreichungsformen verbessern Compliance

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die Ausdehnung des Applikationsintervalls. Bereits mit der Einführung der Bisphosphonat-Therapie im Wochenrhythmus nahm die Compliance bezüglich der Behandlungsdauer im Vergleich zur täglichen Einnahme zu. Eine weitere Verbesserung konnte mit der Ibandronat-Monatstablette erzielt werden. Eine Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Martin Pecherstorfer, 1. Medizinische Abteilung im Wilhelminenspital in Wien, konnte Mitte der 90er Jahre erstmals die intravenöse Injizierbarkeit von Ibandronat beweisen. Pecherstorfer:
"Bis dahin konnten Bisphosphonate nur über stundenlange Infusionen verabreicht werden. Jetzt genügt alle 3 Monate eine kurze Injektion."

Bonviva(R)-Quartalsspritze als Lösung der Compliance-Problematik

Die optimale Osteoporosetherapie, so waren sich die Experten des Symposiums einig, setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:
Effizienz des Medikamentes mit guter Verträglichkeit und eine hohe Persistenz und Compliance der PatientInnen.

Mit der Osteoporose-Spritze Bonviva(R), die nur 1x pro Quartal verabreicht wird, werden diese Faktoren erfüllt: Ein hochwirksames Medikament, dass auf Grund der Applikationsform einerseits nicht die sonst von Bisphosphonaten induzierten Nebenwirkungen verursacht und andererseits eine hohe Therapietreue ermöglicht und damit einen optimalen Therapieerfolg sicherstellt.

Bonviva(R) ist das erste Bisphosphonat, das nicht nur für eine orale sondern auch für eine intravenöse Therapie bei Osteoporose zugelassen wurde.

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