• 02.03.2007, 13:42:15
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Was bestimmt den Therapieerfolg in der Osteoporose?

Wien (OTS) - Im Rahmen des Osteologie-Kongresses, der vom 28.
Februar bis 3. März in der Wiener Hofburg stattfand, wurde auf einem
Satellitensymposium unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Heinrich
Resch und Univ.-Prof. Dr. Harald Dobnig der Stellenwert von
Osteoporose als eine der weitest verbreiteten Erkrankungen
aufgezeigt. Diskutiert wurde, welche Faktoren für den bestmöglichen
Therapieerfolg ausschlaggebend sind, der häufig durch mangelnde
Therapietreue in Frage gestellt wird. Als Lösung dieser
vielschichtigen Problematik wurde die neu zugelassene hochwirksame
Quartalsspritze Bonviva(R) von den Wissenschaftern ausgesprochen
positiv bewertet.

Alarmierende Zahlen

Osteoporose ist eine der häufigsten Erkrankungen der Menschheit,
eine "Volkskrankheit": Mehr als ein Drittel aller postmenopausalen
Frauen und ein Fünftel aller Männer leiden an Osteoporose.

"Osteoporose ist sowohl in Bezug auf die individuelle Morbidität
und Mortalität als auch vom gesundheitsökonomischen Aspekt aus eine
wichtige Erkrankung, deren Bedeutung mit zunehmender Alterung der
Gesellschaft weiter steigen wird", so Privat-Doz. Dr. Marius Kränzlin
von der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und klinische
Ernährung des Universitätsspitals Basel. Unbehandelte Osteoporose
führt zu massiven Einschränkungen des täglichen Lebens der
Betroffenen - und à la longue zu einem großen Schaden für das
Gesundheitssystem. "Die Anzahl der Spitalstage bei Frauen über 45
Jahren auf Grund von Osteoporose ist inzwischen höher als in Folge
von Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Brustkrebs", betont Dr.
Christian Muschitz, 2. Medizinische Abteilung des Krankenhauses der
Barmherzigen Schwestern in Wien, die Dramatik der Situation.

Aufwändiges Einnahmeprozedere lässt Compliance, Therapiedauer und
damit Therapietreue schwinden

Primäres Ziel der Osteoporose-Therapie ist, durch eine Zunahme der
Knochendichte das Frakturrisiko möglichst wirkungsvoll zu senken.
Dieses Therapieziel ist jedoch nur bei ausreichender Compliance der
PatientInnen zu erreichen. Gerade aber die Compliance lässt bei der
herkömmlichen oralen Einnahme zu wünschen übrig und reduziert damit
den Therapieerfolg oder stellt ihn sogar völlig in Frage.

Die Ursachen dafür sind auf mehreren Ebenen zu suchen: Einerseits
führt die orale Gabe von Bisphosphonaten - dem Standard der
Osteoporosetherapie - häufig zu gastrointestinalen Nebenwirkungen,
andererseits ist das Einnahmeprocedere aufwändig und für viele ältere
PatientInnen nicht oder nur schwer befolgbar. Darüber hinaus wird die
Einnahme in vielen Fällen nicht konsequent fortgesetzt, da die
Osteoporose langsam und über viele Jahre zum Teil unspektakulär, aber
unbehandelt progressiv verläuft. Viele PatientInnen brechen die
Therapie ab, weil der Therapieerfolg nicht in einer spürbaren
Besserung allfälliger Beschwerden besteht, sondern im Verhindern von
Frakturen. Kränzlin: "Mehr als die Hälfte der PatientInnen beendet
die Therapie innerhalb des ersten Jahres. Studien haben klar gezeigt,
dass eine schlechte Compliance die klinischen Resultate der
Osteoporosebehandlung stark beeinträchtigt: Der Knochenumbau wird
weniger effektiv gehemmt, die Knochenmineraldichte nimmt weniger zu
und das Frakturrisiko steigt." Und daher, so Kränzlin, stellt die
mangelnde Therapietreue "eine große Herausforderung im klinischen
Alltag der Osteoporose-Therapie dar".

Neue Therapieintervalle und Darreichungsformen verbessern Compliance

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die Ausdehnung des
Applikationsintervalls. Bereits mit der Einführung der
Bisphosphonat-Therapie im Wochenrhythmus nahm die Compliance
bezüglich der Behandlungsdauer im Vergleich zur täglichen Einnahme
zu. Eine weitere Verbesserung konnte mit der
Ibandronat-Monatstablette erzielt werden. Eine Arbeitsgruppe um
Univ.-Prof. Dr. Martin Pecherstorfer, 1. Medizinische Abteilung im
Wilhelminenspital in Wien, konnte Mitte der 90er Jahre erstmals die
intravenöse Injizierbarkeit von Ibandronat beweisen. Pecherstorfer:
"Bis dahin konnten Bisphosphonate nur über stundenlange Infusionen
verabreicht werden. Jetzt genügt alle 3 Monate eine kurze Injektion."

Bonviva(R)-Quartalsspritze als Lösung der Compliance-Problematik

Die optimale Osteoporosetherapie, so waren sich die Experten des
Symposiums einig, setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:
Effizienz des Medikamentes mit guter Verträglichkeit und eine hohe
Persistenz und Compliance der PatientInnen.

Mit der Osteoporose-Spritze Bonviva(R), die nur 1x pro Quartal
verabreicht wird, werden diese Faktoren erfüllt: Ein hochwirksames
Medikament, dass auf Grund der Applikationsform einerseits nicht die
sonst von Bisphosphonaten induzierten Nebenwirkungen verursacht und
andererseits eine hohe Therapietreue ermöglicht und damit einen
optimalen Therapieerfolg sicherstellt.

Bonviva(R) ist das erste Bisphosphonat, das nicht nur für eine
orale sondern auch für eine intravenöse Therapie bei Osteoporose
zugelassen wurde.

Text der Presseaussendung (word.doc) sowie pdf-File der Abstracts
zum Download unter: www.roche.at - Presse - Pharma News/Presse;
Benutzername: presse Passwort: presse

Rückfragehinweis:

Barbara Urban
   medical media consulting
   mailto:b.urban@kabsi.at
   Tel.: 0664/41 69 4 59
   
   Harald Schenk
   medical media consulting
   mailto:harald.schenk@chello.at
   Tel.: 0664/160 75 99

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