OSTEOLOGIE-KONGRESS 2007: Wien im Zentrum der deutschsprachigen Osteologie

Wien (OTS) - Das menschliche Skelett ist täglich extremen Belastungen ausgesetzt. Das bleibt nicht ohne Folgen - Krankheiten des Bewegungsapparates sind häufig und vielfältig. Der Erforschung, Diagnostik und Behandlung unterschiedlichster Erkrankungen des Knochens und Skelettsystems widmen sich die Osteologen, die dieses Jahr vom 28.2. bis 3.3.2007 tagen - diesmal in Wien. Journalisten haben freien Zugang zum Kongress.

Knochenerkrankungen sind vielfältig, meist schmerzhaft und teuer Erkrankung des Bewegungsapparates treten meist mit chronischen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf und verursachen neben dem persönlichen Leid auch hohe volkswirtschaftliche Kosten.
"Diese schmerzhaften und teuren Knochen- und Skeletterkrankung möglichst zu vermeiden oder zumindest deren Behandlung zu verbessern ist das wichtigste Ziel der Osteologie", erklärt Prim. Univ. Prof. Heinrich Resch, Vorstand der II. Med. Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteologie und Kongreßpräsident 2007 in Wien.

Innerhalb der Medizin sollte der Osteologie daher ein hoher Stellenwert beigemessen werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Skelett-Erkrankungen immer häufiger werden. Allein an der Osteoporose, die wohl bekannteste osteologische Erkrankung, leiden weltweit etwa 200 Millionen Menschen. Es handelt sich somit um die dritthäufigste Krankheit nach Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Doch auch wesentlich seltenere Erkrankungen wie die Osteogenesis Imperfecta (Glasknochenkrankheit), die Hypophosphatasie oder die FOP (Fibrodysplasia ossificans progressiva) zählen zu den Aufgabengebieten der Osteologie.

Österreich im Spitzenfeld

Bei der Behandlung der Osteoporose weist Österreich im europaweiten Vergleich sehr positive Zahlen auf: in nur 4 von 25 EU-Ländern besteht eine volle Kostenübernahme der Therapie. Österreich ist eines davon. Auch im Bereich des diagnostischen Angebots liegt Österreich an der Spitze und verfügt über beinahe die höchste Dichte an Knochendichtemeßgeräten in ganz Europa.
"Doch auf diesen Erfolgen wollen wir uns keineswegs ausruhen, es gibt noch viel zu tun.", erklärt Prof. Resch.

Näheres am Osteologie-Kongress 2007.
Das Programm und weitere Informationen: www.osteologie2007.de

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