- 28.02.2007, 11:34:44
- /
- OTS0130 OTW0130
SCHALLE: Gusenbauer zu feig für Temelin-Lösung
Wichtiges Thema wird wieder über eine Arbeitsgruppe abgeschoben
Wien (OTS) - "Immer wenn es darum geht, etwas für Österreich zu
bewegen und unsere Zukunft im Positiven zu beeinflussen richtet
Kanzler Gusenbauer eine neue Arbeitgruppe ein. Anders ist das
gestrige Ergebnis, eine österreichisch-tschechische
Parlamentskommission zu installieren, nicht zu deuten", ist
BZÖ-Umweltsprecher Abg. Veit Schalle über den gestrigen "alltäglichen
Umfaller" des Kanzlers empört.
Temelin sei ein Pannenreaktor, der europaweit seinesgleichen sucht -
insgesamt wurden bereits 100 Störfälle registriert. Gusenbauer habe
sich aber wieder einmal vertrösten und "über den Tisch ziehen lassen"
und gefährde damit die Sicherheit aller Österreicherinnen und
Österreicher, betont Schalle weiters: "Warum sich Gusenbauer von
Tschechien so abservieren hat lassen, ist wirklich niemandem
verständlich. Immerhin gibt es bereits einen Allparteienantrag des
österreichischen Parlaments für eine Völkerrechtsklage." Die an
diesen Antrag geknüpften Bedingungen seien nicht erfüllt, wie aus den
entsprechenden Dokumenten des Umweltbundesamtes und dem
Kollaudierungsbescheid zu Temelin hervorgeht. Es wäre laut Schalle
daher höchst an der Zeit, die entsprechende Völkerrechtsklage
einzubringen.
Der BZÖ-Umweltsprecher betont abschließend nochmals, dass die "Zeit
des Wartens und des Vertröstens" von tschechischer Seite vorbei sei
und kündigt vollste Unterstützung des BZÖ für Proteste gegen Temelin
an. (Schluss) ms
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZO






