• 27.02.2007, 12:42:55
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SP-Wohnbausprecher Seiser: "Lösung der Mieten-Misere nur mit Banken, Land und Genossenschaften möglich!"

Aufforderung an Haider und Scheuch, umgehende Verhandlungen aufzunehmen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wir können die Mieten nur senken, wenn das
Land Geld in die Hand nimmt", sagte heute, Dienstag, der
Wohnbausprecher der Kärntner SPÖ, LAbg. Herwig Seiser. Der Schlüssel
für die Lösung des Problems der hohen Mieten liege bei den Banken, so
Seiser, der Landeshauptmann Jörg Haider als Eigentümervertreter des
Landes und Uwe Scheuch als zuständigen Wohnbaulandesrat auffordert,
umgehend Verhandlungen mit diesen aufzunehmen. Auch die
Genossenschaften seien bereit, an einer Lösung mitzuwirken, betonte
der SP-Wohnbausprecher.

Das BZÖ, vormals FPÖ, habe den Verkauf der
Wohnbauförderungsdarlehen an die Banken zu verantworten, sagte
Seiser. Dieser Erlös sei irgendwo im Budget versickert und "die
MieterInnen zahlen nun die Zeche" für diese sinnlose
FPÖ/BZÖ-ÖVP-Aktion, kritisierte Seiser. "Jetzt fliegt uns das
Wohnbauförderungssystem um die Ohren, weil Gelder fehlen", nannte
Seiser den Grund für die steigenden Mieten in den
Genossenschaftswohnungen.

"Die SPÖ ist bereit, Steuergeld in die Hand zu nehmen, um die
Mieten in Kärnten nachhaltig zu senken bzw. das Wohnen für die
Kärntnerinnen und Kärntner erschwinglich zu machen", betonte Seiser
und ergänzte, dass LR Scheuch "außer einer Ausländererhebung im
gemeinnützigen Wohnbau bisher nichts getan hat, um die
Mietenproblematik zu lösen". "Fünf Millionen mit der Wörtherseebühne
versenkt, drei Millionen mit der Styrian Spirit in die Luft gejagt:
Mit diesen acht Millionen hätte es schon eine Mietensenkung
gegeben!", so Seiser abschließend.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Mag. Simone Oblak
Pressesprecherin der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0664/8304499
[email protected]
http://www.kaernten.spoe.at

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