Neues ORF-TV-Schema: GD Wrabetz: "Größte Programmreform aller Zeiten eingeleitet"

Von Stiftungsrat mit großer Mehrheit genehmigt

Wien (OTS) - Mit großer Mehrheit hat der Stiftungsrat heute, Donnerstag, den 22. Februar 2007, das ORF-Jahressendeschema 2007 genehmigt. "Damit ist nun endgültig die größte ORF-TV-Programmreform aller Zeiten eingeleitet." Das stellte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz im Rahmen eines anschließenden gemeinsamen Pressegesprächs mit Stiftungsratsvorsitzendem Dr. Klaus Pekarek im ORF-Zentrum fest. Am 10. April 2007 startet die erste Phase der dreistufigen Programmreform, die mit Jahresbeginn 2008 abgeschlossen sein wird. Mit insgesamt 28 neuen Sendungen und Formaten, Relaunches und neuen Sendeleisten und damit 27 Stunden an neuem oder erneuertem Programm pro Woche sollen vier Ziele erreicht werden: die Stärkung des Vorabends, der Ausbau der TV-Information, die Intensivierung der Eigenproduktionen und eine bessere Positionierung von anspruchsvollen Inhalten.

Vorsitzender Dr. Klaus Pekarek: "Ambitionierter Schritt in richtige Richtung"

"Die vorliegende Schemareform ist nach überwiegender Meinung des Stiftungsrats als Gesamtgremium ein ambitionierter Schritt in die richtige Richtung - auf der Basis der Kernkompetenz des Hauses ORF unter dem Überbegriff 'Stärkung des öffentlich-rechtlichen Profils des ORF' mit besonderem Augenmerk auf Absicherung und Ausbau der Marktposition", erklärte Stiftungsratsvorsitzender Dr. Klaus Pekarek bei der Pressekonferenz.

Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz "Öffentlich-rechtlichen Mehrwert betonen"

"Mit dem Ausbau der Information, der Intensivierung der Eigenproduktion, der besseren Positionierung von anspruchsvollen Inhalten und der Stärkung des Vorabends wollen wir den öffentlich-rechtlichen Mehrwert des ORF-Fernsehens betonen und eine programmliche Antwort auf die dramatisch verschärfte Wettbewerbssituation geben. Alle neuen Formate dienen dem Ziel, die Eigenständigkeit und Unverwechselbarkeit der ORF-Programme zu stärken. Für all das hat uns der Stiftungsrat nun grünes Licht gegeben. Jetzt geht es darum, den Zuschauerinnen und Zuschauern ab 10. April das beste Fernsehen zu bieten, dass es in Österreich je gegeben hat."

Der neue Vorabend: Von "Mitten im Achten" bis "Heute in Österreich"

Mit dem Ende der Durchschaltung der "Zeit im Bild" um 19.30 Uhr, die auch bedeutet, dass der Kurz-"Sport" und "Seitenblicke" künftig beide in ORF 2 zu sehen sind, präsentiert sich der Vorabend in ORF 1 völlig neu und mit einem deutlichen Zuwachs an Informationsformaten und österreichischen Eigenproduktionen. Den Beginn macht um 18.00 Uhr das junge Infotainment-Magazin "Wie bitte?". Im Anschluss an zwei Kultserien startet von Montag bis Freitag um 19.20 Uhr die ORF-Programminnovation "Mitten im Achten", die erste tägliche ORF-Unterhaltungsserie. Um 19.48 Uhr folgt das neue "Szenemagazin" und um 20.00 Uhr steht mit der "ZiB 20" ein neues Informationsformat auf dem Programm von ORF 1. Ebenso neu präsentiert sich auch der Vorabend in ORF 2: "Heute in Österreich" bringt von Montag bis Freitag um 17.10 Uhr (bis 17.35 Uhr) die wichtigsten Ereignisse des Tages aus allen Bundesländern. Nach einer TV-Serie mit heimischen Publikumslieblingen um 17.40 Uhr (ab 10. April "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" mit Christiane Hörbiger) folgt um 18.30 Uhr "Helpline", das neue Infomagazin mit Servicecharakter.

Noch mehr Information in ORF 1: "ZiB 20", "ZiB 24" und "ZiB-Newsflashes", "ZiB"-Relaunch in ORF 2

Künftig ebenfalls in ORF 1 - die "ZiB 24" um 24.00 Uhr als Nachfolger der "ZiB 3". Ein weiteres Plus an Information in ORF 1 bieten die "ZiB-Newsflashes", die künftig auch am Wochenende nach dem ersten Hauptabend zu sehen sind. Relaunched präsentieren sich auch alle "ZiB"-Ausgaben in ORF 2. Zum "Runden Tisch" im Anschluss an die "ZiB 2" wird künftig noch öfter eingeladen.
Ebenfalls in neuem Erscheinungsbild zur gewohnten Sendezeit - die "Pressestunde" und "Offen gesagt".

Neu am Wochenende: Von "Bürgeranwalt" bis "Vera neu"

Neu am Wochenende: Der "Bürgeranwalt" (Samstag, 17.35 Uhr, ORF 2) als ausgebauter Nachfolger von "Volksanwalt - Gleiches Recht für alle", "Vera neu" am Sonntag um 19.15 Uhr in ORF 1 und das Wissenschaftsmagazin "Newton", das künftig bereits am Samstag um 19.20 Uhr in ORF 1 zu sehen ist. Der Sonntag bietet in ORF 2 künftig auch "Tierzuliebe", das wöchentliche Tiermagazin (16.30 Uhr) und ein neues Veranstaltungsmagazin um 10.30 Uhr. Ebenfalls aus der Kulturabteilung kommt eine im europäischen Maßstab außerordentliche Innovation - der Fixtermin für den Dokumentarfilm um 23.00 Uhr in ORF 2.

Neue Doku-Leiste "Menschen & Mächte"

Topdokus unter dem Titel "Menschen & Mächte" bietet künftig der Donnerstag um 21.10 Uhr in ORF 2. Einen prominenten Sendeplatz erhalten bewährte ORF-Formate: "Am Schauplatz" und "Schauplatz Gericht" stehen künftig am Freitag bereits um 21.20 Uhr auf dem Programm von ORF 2, früher (um 22.30 Uhr) beginnt künftig am Dienstag in ORF 2 "kreuz&quer", das nunmehr 90 Minuten dauert.

Neue TV-Kulturfläche und neues Talk-Format mit Open End

Eine innovative Kulturfläche erwartet die Zuschauer am Montagabend (22.30 Uhr, ORF 2). Sie besteht aus einem völlig neu konzipierten Kulturmagazin, einem offenen Dokumentations- und Reportagetermin sowie dem Arthaus-Film um Mitternacht. Ein Fest für Cineasten ist die neue Programmfläche für den europäischen Film am Freitag nach der "ZiB 2".

Noch mehr Comedy am Donnerstag

Neue Satireformate Marke "Dorfers Donnerstalk" im Donnerstag-Hauptabend und eine neu gestaltete "Donnerstag Nacht" (ab 22.30 Uhr) in ORF 1 sorgen für heimische und internationale Comedy vom Feinsten. Weiteres Novum: Dorfer und Co. unterhalten früher -bereits um 21.15 Uhr geht es los mit Comedy, Satire und Kabarett.

Zwei Mal Talk mit Format

Ein völlig neues Talk-Show-Format als zeitgemäße Weiterentwicklung des legendären "Club 2" steht künftig mit Open End am Mittwoch um 23.00 Uhr auf dem Programm von ORF 2.
Voraussichtlich im September 2007 startet ein weiteres Highlight der ersten Phase der ORF-TV-Programmreform - "Einspruch - Das Bürgerforum" bietet den Bürgern künftig etwa zehn Mal im Jahr die bestmögliche Plattform, ihre Anliegen im Hauptabend und vor einer breiten Öffentlichkeit zu diskutieren.

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