• 21.02.2007, 15:29:36
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Valentin zu Feinstaub: "Maresch-Aussagen mehr als bedenklich!"

Wien (SPW-K) - "Die Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt"
sind eine über die Grenzen hinaus anerkannte Organisation. Ihre
Studien und Untersuchungen sind höchst seriös. Eine Anzweiflung der
heute präsentierten Studie zur Analyse der Wiener
Anti-Feinstaubmaßnahmen aus medizinischer Sicht ist von Seiten der
Grünen echt ein starkes Stück", kommentierte heute der Vorsitzende
des Umweltausschusses, Erich Valentin, Aussagen des Grünen
Gemeinderats Maresch. Denn die Studie dokumentiere, dass es bei
vollständiger Umsetzung aller von der Stadt Wien beschlossenen
Maßnahmen allein in den Sektoren Verkehr und Industrie zur
Verhinderung von zumindest 40 vorzeitigen Todesfällen pro Jahr und
einer Einsparung von Gesundheitskosten in der Höhe von mehreren
hundert Millionen Euro komm. "Feinstaub ist ein Gesundheitsrisiko,
daher kämpft die Stadt in allen Bereichen seit Jahren für eine
Reduktion. Es wurden bereits zwei Maßnahmenpakete erlassen, die
Einzelmaßnahmen werden konsequent umgesetzt, einige beschlossene
treten erst in Kraft, wie etwa das Fahrverbot für alte LKWs. "Die
Jahresmittelwerte an der von Maresch angesprochenen Messstelle an der
Rinnböckstrasse sind übrigens nicht gestiegen."

Der Studie sind Daten der Magistratsabteilung 22 zu den jährlichen
Emissions-Reduktionen und daraus abgeleiteten Reduktionen der
Immissionen von Schwebestaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO2),
Schwefeldioxid (SO2) und Flüchtigen Kohlenwasserstoffen (VOC)
zugrunde gelegt. Zur Abschätzung der gesundheitlichen Effekte wurden
Daten zu Expositions-Wirkungsbeziehungen von PM10 (Feinstaub) und NO2
(Feinstaub-Vorläufersubstanz) für die Allgemeinbevölkerung aus
internationalen und nationalen epidemiologischen Studien
herangezogen.

Die aktuelle Studie der "Ärzte für eine Gesundheit" komme zum
Schluss, dass "aus ärztlicher Sicht die getroffenen Maßnahmen einen
wichtigen vorsorgemedizinischen Beitrag zur Verbesserung der
Gesundheit der Wiener Bevölkerung darstellen".

"Die Grünen tragen außer alles Schlechtzureden nichts zur
Feinstaubbekämpfung bei, aber das ist ja wahrlich nichts Neues", so
Valentin abschießend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse

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