- 21.02.2007, 09:42:17
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Radfahren auch im Winter beliebt
Radverkehrszählungen bestätigen hohe Ganzjahresnutzung des Fahrrades
Wien (OTS) - Seit 2002 sind in Wien Dauerzählstellen für den
Radverkehr in Betrieb. An 365 Tagen im Jahr wird an diesen
Zählstellen im Auftrag der MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung
von Snizek + Partner der Radverkehr rund um die Uhr erfasst. Damit
kann die tages- und jahreszeitliche Charakteristik des Radverkehrs
analysiert werden. Auch die neuesten Zählergebnisse zeigen, dass der
Radverkehr über einen langen Zeitraum im Jahr hohe Werte aufweist.
Selbst im Winter und bei ungünstigen Wetterbedingungen werden
nennenswerte RadfahrerInnen-Zahlen gemessen. Wiens Planungsstadtrat
Rudi Schicker dazu: "Die neuesten Zahlen dokumentieren den
erfreulichen Trend, dass das Rad das ganze Jahr hindurch als gesunde
und umweltfreundliche Alternative zum Auto gesehen und nicht nur im
Sommer genutzt wird. Für die Stadt sind die Ergebnisse die
Bestätigung im Bemühen, eine adäquate Infrastruktur zur Verfügung zu
stellen und auch im Winter für benutzbare Radfahranlagen Sorge zu
tragen."****
Natürlich hat im heurigen Winter die bisher außergewöhnlich
warme Witterung entsprechende Auswirkungen auf die Zählergebnisse
gezeigt, jedoch zeigen die Daten - wie am Beispiel Argentinierstraße
- dass der Radverkehr generell auch im Winter aus dem
Gesamtverkehrsgeschehen in Wien nicht wegzudenken ist. Selbst im
vorjährigen strengen Winter konnten im Jänner mehr RadfahrerInnen in
der Argentinierstraße gezählt werden, als noch einige Jahre zuvor,
die Winterzählungen zeigen erfreulich hohe Werte in der Radnutzung.
Die Wintermonate Dezember 2006 und Jänner 2007 waren im
langjährigen Vergleich Monate mit außergewöhnlich warmer und auch
relativ niederschlagsarmer Witterung, es wurde auch eine geringe Zahl
an Tagen mit Schneedecke gemessen. Aufgrund dieser Wetterbedingungen
waren in den vergangenen zwei Monaten überdurchschnittlich viele
RadfahrerInnen unterwegs, die Zahlen übersteigen dementsprechend jene
aus den vorangegangenen Jahren bei weitem. Zum Beispiel waren am
Mittwoch den 10. und Donnerstag den 11. Jänner 2007 am Opernring
jeweils ca. 2.400 RadfahrerInnen unterwegs sowie an den Zählstellen
Argentinierstraße, Westbahnhof und Lassallestraße jeweils ca. 1.000
RadfahrerInnen/Tag - und die bisherigen Werte zeigen auch für Februar
die selbe erfreuliche Tendenz.
Daraus ist auch das hohe Potenzial an RadfahrerInnen in Wien
ersichtlich, die bei günstigen Voraussetzungen auch im Winter fahren.
Bei günstiger Wetterlage betrugen die Werte in der Argentinierstraße
im Jänner 2007 ca. 40-45% des Juniverkehrs 2006. Das bedeutet, dass
in der Wintersaison 2006/2007 zumindest jede/r 3. Radfahrer/in das
Fahrrad innerstädtisch praktisch das ganze Jahr über für alltägliche
Wege benutzt.
Alle aktuellen Werte der 8 Dauerzählstellen sind immer 14 Tage
nach Monatsschluss im Internet unter
www.wien.gv.at/stadtentwicklung/radwege/erhebung/index.htm
abrufbar.
o Infos zum Radfahren in Wien auch unter: www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/index.htm
(Schluss) gb
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Gaby Berauschek
Ing. Thomas Berger
MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung
Tel.: 4000/88813 bzw. 88884
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