• 20.02.2007, 12:58:24
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VP-Hoch zu Aspern: Bisheriger Planungsstand lässt Enklave statt neuen Stadtteil befürchten

Keine Initialinvestoren bekannt

Wien (OTS) - "Eine möglicherweise richtungsweisende
Stadtentwicklung für das Flugfeld Aspern wird durch den derzeit
bekannten Stand bei der Masterplanentwicklung behindert", so
ÖVP-Planungssprecher Alfred Hoch in Reaktion auf die heute von
Stadtrat Schicker präsentierten Pläne zum Flugfeld Aspern.

Vor allem die angedachte Insellösung des Flugfeldes ohne Verbindung
zu den gewachsenen Stadtteilen Essling, Breitenlee, Aspern und
Neu-Eßling schafft Barrieren, die einer gedeihlichen Entwicklung des
Gebietes hinderlich sind. "Diese so genannte Enklave hat keine
durchdachten funktionellen Verbindungen zum Bezirk und wird sich auf
die Bezirksentwicklung nachteilig auswirken", fürchtet Hoch.

Gänzlich unbekannt wäre auch die Tatsache, ob es überhaupt
Initialinvestoren für das Projekt gäbe. Hoch: "Nachdem die Flächen
für eine wirtschaftliche Nutzung gegenüber dem ersten Entwurf
deutlich reduziert wurden, ist zu befürchten, dass man ohne Investor
das Gebiet zu einer reinen Schlafinsel verbaut."

Er, so Hoch, fordere beim Masterplan neue Denkansätze in die
Richtung, funktionale Verbindungen zu den umliegenden Bezirksteilen
zu schaffen. "Ohne diese Mindestanforderung an die Stadtplanung, wird
diese Reißbrettstadt sicher kein Highlight in der zukünftigen
Stadtentwicklung Wiens", so Hoch abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:presse.klub@oevp-wien.at

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