Steyr Mannlicher wehrt sich gegen US-Verdächtigungen

Gewehre, die im Irak gefunden wurden, sind nicht identifiziert und können auch aus Fremdproduktion kommen.

Wien (OTS) - Der neue Eigentümer von Steyr Mannlicher, Franz Holzschuh, wehrt sich gegen Beschuldigungen seitens der USA, dass die im Irak aufgetauchten Steyr Mannlicher Gewehre aus dem seinerzeitigen, von österreichischen Behörden bewilligten, Export in den Iran stammen könnten:

1. Der seinerzeitige Export von 800 Steyr Mannlicher Gewehren in den Iran war voll durch die heimischen Behörden bewilligt und gedeckt, da der Iran kein kriegsführendes Land sei und eine Ausfuhr daher völlig legitim nach den strengen Exportauflagen war. 2. Steyr Mannlicher liefert auch stets nur an Regierungen bzw. Regierungs-Stellen wie etwa Antiterror-Einheiten und nie an private Waffenhändler oder Firmen. 3. Die im Irak aufgetauchten Gewehre österreichischer Provenienz sind noch nicht identifiziert, das heißt, es müssen zuerst die Produktions-Nummern gegengecheckt werden, um genau sagen zu können, wohin diese Gewehre ursprünglich geliefert wurden. 4. Da die Lizenz für diese Gewehre international bereits abgelaufen ist, können diese Waffen auch jederzeit von anderen Erzeugern "nachgebaut" werden. Es ist daher keineswegs gesagt, dass diese Gewehre überhaupt in Österreich erzeugt wurden.

Franz Holzschuh betont, dass Steyr Mannlicher selbst extrem an einer lückenlosen Aufklärung über die Herkunft dieser Gewehre interessiert ist und hat den US-Behörden volle Zusammenarbeit angeboten.

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Franz Holzschuh
Geschäftsführender Gesellschafter der
Steyr - Mannlicher GmbH & CO KG
Tel.: +43 7252 896 DW 50

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