• 10.02.2007, 10:29:54
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WALCH: Erhöhung des Regelpensionsantrittsalters ist ein Anschlag auf die Arbeitnehmer

Wien (OTS) - Als Anschlag auf die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer bezeichnete heute BZÖ-Arbeitnehmersprecher Max Walch die
Ankündigung von SPÖ-Sozialminister Buchinger, das
Regelpensionsantrittsalter auf über 65 Jahre anzuheben. "Die SPÖ
lässt jetzt die Katze aus dem Sack", so Walch, der darauf verwies,
dass SPÖ-Chef Gusenbauer diese Forderung bereits bei den
Koalitionsverhandlungen 2002 erhoben habe.

"Wir haben mit der Pensionssicherungsreform, welche die SPÖ massiv
bekämpft hat, die Pensionen auch für die künftigen Generationen
gesichert. Mit der Hacklerregelung und der Schwerarbeiterregelung
haben wir dafür gesorgt, dass schwer arbeitende Menschen früher in
Pension gehen können. Die jetzigen Pläne der SPÖ zielen hingegen
darauf ab, die Arbeitnehmer zu belasten und länger arbeiten zu
lassen. Wir sagen: 45 Jahre sind genug!", zeigte sich Walch empört.

Walch forderte die SPÖ und ÖVP-Ländervertreter auf, endlich auch die
Landesbediensteten an die neuen Pensionsregelungen anzugleichen. Dann
wäre genug Geld für das Pensionssystem vorhanden. "Die rot-schwarzen
Bundesländer sitzen auf ihren Privilegien und sind nicht bereit ihren
Beitrag für die Allgemeinheit zu leisten. Buchinger ist aufgefordert,
endlich damit Schluss zu machen."

"SPÖ-Sozialminister Buchinger soll endlich für die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer in diesem Land etwas arbeiten, anstatt mit
lächerlichen Haarschneideaktionen von seiner Untätigkeit abzulenken",
so Walch abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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