ÖSTERREICH: Grasser steigt in PR-Agentur ein

Ex-Minister wird Partner von Peter Hochegger und Walter Meischberger bei Valora Solutions

Wien (OTS) - Über seine berufliche Zukunft sagt Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser in der Tageszeitung ÖSTERREICH: "Ich bin dabei, in ein Unternehmen einzusteigen. Ich habe diese Woche die Vereinbarung getroffen, dass ich mich dort zu einem Drittel beteilige." Details will Grasser, bevor alles formal fixiert ist, keine nennen. Nach ÖSTERREICH-Recherchen handelt es sich dabei aber um die neue Kommunikations-Agentur Valora Solutions. Die Gessellschaft wurde kürzlich von zwei Freunden Grassers gegründet: Peter Hochegger, Besitzer einer der größten PR-Agenturen des Landes, und Walter Meischberger, Ex-FPÖ-Politiker und mittlerweile ebenfalls PR-Profi. Für Grasser sind 33 Prozent der Anteile reserviert.

Valora Solutions eröffnet Ende Februar auf der Tuchlauben 14 in bester Wiener City-Lage als exklusive Kommunikations-Agentur. Karl-Heinz Grasser wird über sein Büro bei Valora Solutions "seinen politischen Nachlass verwalten", zitiert ÖSTERREICH einen Bekannten. Der langjährige Spitzenpolitiker wird aber auch sein exzellentes Kontaktnetz und sein Know-how für die komplexen Kommunikationsaufgaben zur Verfügung stellen, die diese Agentur übernehmen will. Die Beratungsfirma Valora Solutions wird sich vor allem mit professionellem Networking, mit Synergie-Management für Unternehmen und mit der Begleitung spezieller Projekte beschäftigen. Der Fokus liegt nicht nur auf Österreich, sondern auf ganz Europa.

Für Karl-Heinz Grasser wird diese Beteiligung nur ein attraktiver Nebenjob sein. "Die zukünftige Kernkompetenz wird eher in einem Angestelltenverhältnis stattfinden", sagt er in ÖSTERREICH. Nach eigenen Angaben hat Grasser rund zehn Angebote. Er bestätigt Gespräche in London, Paris, München und Wien, die "in Richtung Industrie- und Finanzsektor" gehen. Kolportiert werden Job-Offerte von Volkswagen und mehreren Banken. Aus dem Umfeld Karl-Heinz Grassers erfuhr ÖSTERREICH, dass er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im Investmentbanking landen wird.

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