- 09.02.2007, 09:35:56
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GROSZ: Buchinger plant Anschlag auf Arbeitnehmer in Österreich
Klares Nein zu geplantem Pensionskahlschlag
Wien 2007-02-09 (OTS) - "Unsozialminister Erwin Buchinger plant
einen Anschlag auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in
Österreich. Die heutige Ankündigung Buchingers das
Pensionsantrittsalter auf über 65 Jahre erhöhen zu wollen, ist
letztklassig und bedeutet die Einführung der unsozialen Politik der
großen Koalition in Deutschland auch in Österreich. Das kommt für uns
als BZÖ nicht in Frage. Gerade der Staat hat Verantwortung und
Verlässlichkeit zu signalisieren und vor allem der jüngeren
Generation Sicherheit zu geben. 65 Jahre sind genug, Buchinger soll
endlich aufhören die Menschen zu verängstigen und zu verunsichern.
Buchingers Pläne sind ungeheuerlich, ein sozialer Anschlag und
bedeuten den Einzug einer neuen sozialen Kälte und der Unfairness in
unser Pensionssystem. ", so BZÖ Generalsekretär Gerald Grosz. Grosz
kritisiert auch die Ankündigung Buchingers, ab 2010 alle 3 Jahre eine
vollautomatische Pensionsreform durchzuführen. "Hier wird jede
Mitsprachemöglichkeit des Parlaments ausgeschaltet. SPÖ und ÖVP
können dann ohne Kontrolle schalten und walten wie sie wollen. Wenn
die Regierung bei der Arbeitslosigkeit versagt, dann bedeutet das
radikale Belastungen der Bevölkerung von einer massiven Erhöhung der
Pensionsbeiträge, bis hin zu einer Erhöhung des gesetzlichen
Pensionsalters. Zitat Buchinger im heutigen Format: "….. warum sollte
man dann nicht länger als bis 65 arbeiten". Ist das Buchingers Lösung
für Pflege und Pensionen - Arbeiten bis man zum Pflegefall wird?", so
Grosz.
Klare Ablehnung kommt vom BZÖ aber auch zu den heute bekannt
gewordenen Plänen von Sozialminister Erwin Buchinger,
Pensionskürzungen für bis zu 70 Prozent der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer vorzunehmen. "Gerade Frauen, Leistungsträger und
Freiberufler drohen Verluste bis zu 9 Prozent bei ihrer Pension. Wenn
das die neue Fairness für das Land ist, dann gute Nacht Österreich.
Unsozialminister Buchinger kündigt ein Modell an, von dem er weiß,
dass es entweder unfinanzierbar oder mit großen Verlusten
beispielsweise besonders für Mütter verbunden ist. Wir als BZÖ werden
den geplanten Kahlschlag bei den wohlerworbenen Rechten der
arbeitenden Menschen in diesem Land massiv bekämpfen. Buchinger kann
gerne selber Haare lassen, aber nicht die Pensionisten finanziell
rasieren. Die SPÖ hat immer die angeblichen Giftzähne der
Pensionssicherungsreform lautstark kritisiert und jetzt betätigt sich
Buchinger selber als Giftzahndentist", so BZÖ-Generalsekretär Gerald
Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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