- 08.02.2007, 13:32:40
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WESTENTHALER: BZÖ-Forderung nach Strafverschärfung für Kinderschänder bestätigt!
SPÖ-Justizministerin Berger muss sofort handeln - BZÖ-Chef fordert öffentliche Sexualstraftäter-Datenbank
Wien (OTS) - Bestätigt sieht sich BZÖ-Chef KO Ing. Peter
Westenthaler in seiner Forderung nach härteren Strafen für
Kinderschänder. Der Sexualforscher Rainer König-Hollerwöger hat im
heutigen ORF-Mittagsjournal anlässlich der Aufdeckung des
Kinderpornoringes von zu niedrigen Strafen gesprochen. "Tatsache ist,
dass Kinderschänder Vorsatztäter sind. 7 von 10 tun es immer wieder,
von etwa 10.000 Taten werden nur 700 angezeigt. Ich fordere daher
Justizministerin Berger sofort auf, die Strafen für Kindesmissbrauch
bis zu einer lebenslänglichen Haft bei schweren Delikten zu
verschärfen. Das derzeitige Lamentieren Bergers ist eine Verhöhnung
aller Opfer. Menschen, die sich an Kindern vergehen müssen ein Leben
lang weggesperrt werden", so Westenthaler, der sich für eine
generelle Anzeigepflicht bei Missbrauchsfällen ausspricht.
Der BZÖ-Chef verlangte weiters die rasche Einrichtung einer
öffentlichen Sexualstraftäter-Datenbank. "Über das Internet soll man
öffentlich einsehen können, wer sich an Kindern vergangen hat. So
soll verhindert werden, dass sich ein haftentlassener Triebtäter
neben einer Großfamilie niederlässt. Jedes missbrauchte Kind ist
lebenslang geschädigt. Daher soll auch der Täter sein ganzes Leben
damit konfrontiert sein", so der BZÖ-Chef abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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