- 08.02.2007, 10:58:12
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Niederösterreichs Energiezukunft ist erneuerbar
Nutzung alternativer Energie ist mehr als nur ein Schlagwort
St. Pölten (NLK) - Im Herbst 2006 erfolgte der Startschuss für das
ambitionierte Projekt "Energiezukunft NÖ", in dessen Rahmen die NÖ
Landesakademie gemeinsam mit dem Umweltmanagement-Austria, dem
Landesenergieversorger EVN und zahlreichen internationalen Experten
ein Konzept zur ökologischen und ökonomischen Energienutzung in
Niederösterreich erarbeitet. Dabei gilt es, die neuen technologischen
Entwicklungen nicht nur zu fördern, sondern auch offensiv zu nutzen.
In diesem Zusammenhang wird das ehrgeizige Ziel verfolgt, langfristig
den Einsatz fossiler Energien auf das unbedingt notwendige Maß zu
reduzieren.
Dass es mit auf die fernere Zukunft gerichteten Ankündigungen
allein nicht getan ist, beweist das Land Niederösterreich schon seit
geraumer Zeit. Der Anteil fossiler fester Energieträger geht seit
fast zwei Jahrzehnten kontinuierlich zurück, während die Erneuerbare
Energie jährlich um fast 6 Prozent zunimmt. Erst kürzlich hat die NÖ
Landesregierung weitere Mittel in der Höhe von 1,9 Millionen Euro für
insgesamt neun Biomasse-Abwärmeprojekte bewilligt. Von Seiten des
Bundes sind dafür Kofinanzierungsgelder im Umfang von 2,8 Millionen
Euro zugesichert.
Besonderes Augenmerk wird derzeit auf eine umfassende
Energienutzung bei bestehenden Heizkraftwerken gelegt. So soll etwa
künftig die Abwärme des Heizwerkes Tribuswinkel für die
Fernwärmeversorgung von Baden verfügbar sein, jene der OMV für
Mannswörth. Fernheizwerke auf Biomasse-Basis wird es künftig auch für
Stockerau, Tulln, Melk und andere Regionalzentren geben.
Bundesweiter Spitzenreiter ist Niederösterreich im Bereich
Windenergie: Die 500-Megawatt-Grenze konnte bereits überschritten
werden, 333 Windräder zeichnen dafür verantwortlich. Außerdem gewinnt
die alternative Treibstoffproduktion immer mehr an Bedeutung. So
werden in den nächsten Monaten neue Biodieselanlagen in Krems und
Hohenau errichtet.
Nähere Informationen: Geschäftsstelle für Energiewirtschaft beim
Amt der NÖ Landesregierung, Telefon 02742/9005-14502.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
http://www.noe.gv.at/nlk
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