Uni-Quotenregelung: Kalina weist Kritik der Grünen zurück

Merkel hat Verständnis für heimische Bedenken, österreichischer EU-Abgeordneter polemisiert gegen Gusenbauer

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina weist die Kritik der Grünen an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer im Zusammenhang mit der Zugangsregelung an heimische Unis entschieden zurück. "Auch die Grünen müssen einsehen, dass man in Europa nicht alles über einen Kamm scheren kann und ein kleines Land wie Österreich die Universitätsprobleme des viel größeren Deutschlands lösen soll", so Kalina zu Aussagen des Grünen-Europaabgeordneten Voggenhuber. ****

Im Unterschied zu den Grünen habe die deutsche Regierung sehr wohl großes Verständnis für die Bedenken Österreichs, hielt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Denn die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel habe heute erfreulicherweise sehr deutlich signalisiert, dass Österreich und Deutschland in dieser Frage gemeinsam gegenüber der EU-Kommission auftreten wollen. "Die SPÖ bekenne klar zum freien Uni-Zugang für EU-Bürger. Aber hier geht es nicht um Nebensächlichkeiten, sondern um nichts Geringeres als die Frage der Sicherung der ärztlichen Versorgung der österreichischen Bevölkerung", erklärte Kalina abschließend. (Schluss) ps

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