Klares Nein zur "Lenkungsaufgabe" des Staates bei innerfamiliärer Aufgabenteilung

Linz (OTS) - Anklänge an altmarxistische Denkmuster kommen auf bei der Forderung nach einer Lenkungsaufgabe des Staates bei der innerfamiliären Aufgabenteilung, wundert sich der Präsident des Österr. Familienbundes, LAbg. Mag. Otto Gumpinger über die "grüne" Wortmeldung zum Bekenntnis zur Gestaltungsfreiheit der Familien was ihr Lebensmuster betrifft durch Familienministerin Kdolsky. Sollen da jetzt Kommissare in die Familien geschickt werden, die dann jene brandmarken und abstrafen, die nicht das gewollte Lebensmodell praktizieren. Die Familien wollen und das müßte doch in einem demokratischen Land selbstverständlich sein, selbst entscheiden wie sie leben möchten und wie die Arbeits- und Aufgabenteilung in der Familie aussieht. Weder Mütter noch Väter, die ein sogenanntes traditionelles Familiemodell praktizieren noch solche die "Halbe-Halbe" praktizieren als auch jene, die die Erziehungsarbeit selber leisten oder solche die auch im frühkindlichen Alter Kinderbetreuungseinrichtungen nutzen dürfen entweder als rückschrittlich oder als Rabenmütter oder -väter schräg angesehen und schon gar nicht diskriminiert werden. Einzige Einschränkungen sind das Kindeswohl und die Einhaltung der gesetzlichen Normen. Anreize für mehr Väterbeteiligung gibt es darüber hinaus ja bereits jetzt, durch die längere Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes. Familien in bestimmte Rollenmuster, die dann "auserwählte Kader" definieren, zu pressen ist zutiefst inhuman und eine rückschrittliche Abkehr von einem pluralistischen Verständnis einer offenen Demokratie, so Gumpinger abschließend.

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Österr. Familienbund
Präs. Mag. Gumpinger, Tel.: 0732/603060

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