• 07.02.2007, 14:22:48
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  • OTS0161 OTW0161

Klares Nein zur "Lenkungsaufgabe" des Staates bei innerfamiliärer Aufgabenteilung

Linz (OTS) - Anklänge an altmarxistische Denkmuster kommen auf bei
der Forderung nach einer Lenkungsaufgabe des Staates bei der
innerfamiliären Aufgabenteilung, wundert sich der Präsident des
Österr. Familienbundes, LAbg. Mag. Otto Gumpinger über die "grüne"
Wortmeldung zum Bekenntnis zur Gestaltungsfreiheit der Familien was
ihr Lebensmuster betrifft durch Familienministerin Kdolsky. Sollen da
jetzt Kommissare in die Familien geschickt werden, die dann jene
brandmarken und abstrafen, die nicht das gewollte Lebensmodell
praktizieren. Die Familien wollen und das müßte doch in einem
demokratischen Land selbstverständlich sein, selbst entscheiden wie
sie leben möchten und wie die Arbeits- und Aufgabenteilung in der
Familie aussieht. Weder Mütter noch Väter, die ein sogenanntes
traditionelles Familiemodell praktizieren noch solche die "Halbe-
Halbe" praktizieren als auch jene, die die Erziehungsarbeit selber
leisten oder solche die auch im frühkindlichen Alter
Kinderbetreuungseinrichtungen nutzen dürfen entweder als
rückschrittlich oder als Rabenmütter oder -väter schräg angesehen und
schon gar nicht diskriminiert werden. Einzige Einschränkungen sind
das Kindeswohl und die Einhaltung der gesetzlichen Normen. Anreize
für mehr Väterbeteiligung gibt es darüber hinaus ja bereits jetzt,
durch die längere Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes. Familien in
bestimmte Rollenmuster, die dann "auserwählte Kader" definieren, zu
pressen ist zutiefst inhuman und eine rückschrittliche Abkehr von
einem pluralistischen Verständnis einer offenen Demokratie, so
Gumpinger abschließend.

Rückfragehinweis:
Österr. Familienbund
Präs. Mag. Gumpinger, Tel.: 0732/603060

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FAM

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