SPÖ-Kärnten unterstützt "Global Marshall Plan"-Initiative

Appell für politische Maßnahmen im Sinne einer ökosozialen Marktwirtschaft

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Zeit ist reif für eine Entwicklung, die in Richtung ‘Global Marshall Plan’ geht", sprach sich der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, in der jüngsten Sitzung des Kärntner Landtages dafür aus, global politische Maßnahmen zu setzen, die sich im regionalen, lokalen, nationalen oder kontinentalen Kontext wieder finden. Das fortgesetzte Elend in den ärmsten Ländern der Welt, die Verschwendung natürlicher Ressourcen, die zunehmende Militarisierung der Abwehr des internationalen Terrorismus sowie die damit verbundene Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte würden mehr und mehr Menschen zur Einsicht führen, dass die derzeitigen globalen Rahmenbedingungen nicht zu dauerhafter Friedensfähigkeit und Nachhaltigkeit führen, formulierte Kaiser die Ausgangsposition für den "Global Marshall Plan".

Der Wesenskern und die Einzigartigkeit des Projektes "Global Marshall Plan", dessen Konzept im Jahr 2003 erarbeitet wurde und hinter das sich mittlerweile immer mehr Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie nationaler und regionaler Parlamente gestellt haben, "ist die Untrennbarkeit der ökologischen und der sozialen Komponente", betonte Kaiser die Bedeutung der Initiative für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft. Quer durch alle Parteien gewinne die "Global Marshall Plan"-Initiative das Vertrauen, dass mit ihrem Konzept eine neue ordnungspolitische Ausrichtung möglich sei, bei der sowohl der Norden als auch der Süden stark gewinnen und zugleich die natürlichen Ressourcen geschützt werden, so der SP-Klubobmann.

Die "Global Marshall Plan-Initiative" wolle zeigen, dass die Finanzierung und Erreichung der im Jahre 2000 von 150 Staatsoberhäuptern beschlossenen Milleniumsziele wie etwa der Volksschulbesuch für jedes Kind oder die Halbierung der Zahl jener Menschen, die keinen Zugang zu Trinkwasser haben, möglich sei, wenn sich Europa an die Spitze einer diesbezüglichen weltweiten Bewegung stelle, unterstrich Kaiser die Vorbildwirkung der europäischen Länder und appellierte an die anderen im Landtag vertretenen Parteien, diese nachhaltige Initiative ebenso wie die SPÖ-Kärnten zu unterstützen.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Simone Oblak
Pressesprecherin der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0664/8304499
simone.oblak@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002