OMV mit jeweils zwei neuen Explorationslizenzen in Norwegen und Großbritannien

- Wichtiger Schritt für Etablierung des norwegischen E&P Geschäfts - Stärkung der Position in Großbritannien - OMV bei neuen Lizenzen als Betriebsführer verantwortlich

Wien (OTS) - OMV, Mitteleuropas führender Öl- und Gaskonzern, stärkt mit jeweils zwei neuen Offshore- Explorationslizenzen in Großbritannien und Norwegen ihre E&P (Exploration und Produktion) Position in der Kernregion Nord-West Europa. Bei allen vier Explorationslizenzen wird die OMV als Betriebsführer verantwortlich sein. Die norwegischen Aufsuchungsgebiete befinden sich im Europäischen Nordmeer und in der Barentssee, die neuen Lizenzen in Großbritannien liegen in zwei Gebieten im atlantischen Ozean westlich der Shetlandinseln. Alle Lizenzen weisen erhebliches Potenzial für zukünftiges Wachstum auf.

Helmut Langanger, OMV Vorstand für Exploration und Produktion:
"Ich freue mich über die neuen Lizenzen in unserer Kernregion Nord-West Europa, die unsere Aktivitäten in Großbritannien, Irland, den Färöer-Inseln und nun auch in Norwegen umfasst. Wir konnten uns dabei in einer starken Wettbewerbssituation durchsetzen."

Ausbau der Position in Großbritannien

In Großbritannien erhielt die OMV (U.K.) Limited, eine 100% Tochter der OMV Aktiengesellschaft, zwei Lizenzen vom Department of Trade and Industry (DTI) im Rahmen der 24. Lizenzrunde. Sie umfassen ein Gebiet von ca. 1.800 km2 im atlantischen Ozean westlich der Shetlandinseln und werden von der OMV (50%) als Betriebsführer gemeinsam mit Dana Petroleum (35%) und Rocksource (15%) untersucht. Bei den ersten Aktivitäten werden seismische Untersuchungen im Zentrum stehen.

Erster wichtiger Schritt in Norwegen

Im März 2006 hatte die OMV ein Büro in Oslo eröffnet. Das norwegische Ölministerium erteilte der OMV Norge, einer 100% Tochter der OMV Exploration & Production GmbH, im Rahmen der Angebotsrunde der APA (Awards in Predefined Areas) den Zuschlag für zwei Aufsuchungsgebiete. Die Lizenz in der Barentssee wird von der OMV (50%) gemeinsam mit RWE-Dea (30%) und Petoro (20%) gehalten. Im neuen Aufsuchungsgebiet im Europäischen Nordmeer fungiert die OMV (70%) ebenfalls als Betriebsführer. Partner ist Edison mit 30%. Die Entscheidung, die Öl- und Gassuche auf Norwegen auszuweiten, steht im Zusammenhang mit der OMV E&P Wachstumsstrategie.

Ausgewogenes internationales E&P-Portfolio

OMV hält ein ausgewogenes internationales E&P Portfolio in 19 Ländern, das sich auf sechs Kernregionen aufteilt: den Donau-Adria-Raum, Nordafrika, Nord-West-Europa, den Mittleren Osten, Australien/Neuseeland und Russland/Kaspische Region. Die Tagesproduktion der OMV liegt bei rund 320.000 boe, die Öl- und Gasreserven betragen rund 1,4 Milliarden boe.

Hintergrundinformation:

OMV Anteile an den Explorationslizenzen in Norwegen und Großbritannien:

Norwegen/Barentssee (Explorationsblöcke 7120/3 und 7121/1)

OMV (Norge), Betriebsführer 50% RWE-Dea 30% Petoro 20%

Norwegen/Europäisches Nordmeer (Explorationsblock 6406/4)

OMV (Norge), Betriebsführer 70%
Edison 30%

United Kingdom (2 Lizenzen bestehend aus folgenden Explorationsblöcken: Region 1 (Block 213/9, 10, 14, 15) und Region 2 (Block 214/4b, 5b, 8, 9b, 12, 13 und 14)

OMV (U.K.) Limited, Betriebsführer 50% Dana Petroleum 35% Rocksource 15% OMV (U.K.) Limited

OMV (U.K.) Limited mit Sitz in London ist eine 100%ige Tochter der OMV Aktiengesellschaft und wurde 1987 gegründet. OMV (U.K.) Limited ist an insgesamt 10 Produktions- und 37 Lizenzen beteiligt. OMV (U.K.) Limited produziert derzeit durchschnittlich rund 13.000 Barrel Öl Äquivalent pro Tag (boe/d).

OMV Aktiengesellschaft:

Mit einem Konzernumsatz von EUR 15,6 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 5.226 im Jahr 2005 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 13 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 19 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich rund 45 Mrd m" in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV ist an integrierten Chemie- u. Petrochemiebetrieben - zu 50% an AMI Agrolinz Melamin International GmbH und zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten -beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL.

Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an der rumänischen Petrom entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 320.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.509 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 20%.

Durch den Erwerb von 34% an der Petrol Ofisi, Türkeis führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baute die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus.
Mit dem OMV Future Energy Fund wurde im Juni 2006 eine eigene Gesellschaft gegründet, die Projekte zu Erneuerbaren Energien mit mehr als EUR 100 Mio finanziell unterstützen wird. Damit will die OMV den Übergang von einem reinen Erdöl- und Erdgaskonzern zu einem Energiekonzern einleiten, der Erneuerbare Energien in seinem Portfolio hat.

OMV Corporate Social Responsibility (CSR)

Die OMV hat sich mit ihrem Code of Conduct zu klaren Werten verpflichtet und übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Das Unternehmen setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln, zu berücksichtigen. Die OMV berichtet alle zwei Jahre in einem CSR Performance Report über ihre entsprechenden Aktivitäten und orientiert sich an den international gültigen Berichtsstandards der GRI - Global Reporting Initiative.

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