ÖAMTC erneuert Forderungen nach "Grünen Wellen" in Wien

Auch Parkplatzvernichtung schadet der Umwelt

Wien (OTS) - Der ÖAMTC gratuliert der Stadt Wien zu den Erfolgen beim Anstreben der Klimaziele. Dass der Verkehrssektor im Hintertreffen ist, verwundert die Kraftfahrerorganisation wenig. ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer: "Während in den erfolgreichen Sektoren vor allem auf Motivationsarbeit, Förderungen und Anreize gesetzt wurde, fährt die Stadt beim Verkehr weiterhin einen plumpen Be- und Verhinderungskurs." Hoffer verlangt daher, auch im Verkehrssektor mehr Engagement, vor allem mehr positive Aktivitäten, die eine Wahl des richtigen Verkehrsmittels ermöglichen. Nur Verbote und großflächige Mobilitätsbeschränkungen erzeugen Groll und Unmut, nicht aber positive Umweltgesinnung."

Der ÖAMTC sieht ein erhebliches Potential zur Stärkung des Klimaschutzes im Bereich des Straßenverkehrs: So sollten endlich die vom Club mehrfach geforderten "Grünen Wellen" umgesetzt werden. "Bereits seit zwei Jahren versuchen wir hier Verbesserungen zu erreichen, bislang ist aber nichts geschehen. Die Beschwerden reißen nicht ab", so Gerhard Koch von der ÖAMTC-Informationszentrale.

Auf folgenden Wiener Straßen sind laut ÖAMTC sofort besser koordinierte Ampelschaltungen notwendig:

  • Erzherzog-Karl-Straße (22. Bezirk), vor allem stadteinwärts
  • Wagramer Straße (22. Bezirk), im gesamten Verlauf
  • Wienerbergstraße (10./12. Bezirk), zwischen Triester Straße und Breitenfurter Straße
  • Altmannsdorfer Straße, zwischen Anton-Baumgartner-Straße und Breitenfurter Straße
  • Johnstraße (15. Bezirk), zwischen Felberstraße und Oeverseestraße
  • Possingergasse (15./16. Bezirk), zwischen Oeverseestraße und Thaliastraße
  • Wattgasse (16./17. Bezirk), zwischen Thaliastraße und Hernalser Hauptstraße
  • Süßenbrunner Hauptstraße (22. Bezirk) in Süßenbrunn

Auch durch verstärkten Parkplatzsuchverkehr als Folge des künstlich verknappten Parkraumes werden die Umwelt und die Geldbörsen, aber auch die Nerven der Wiener unnötig belastet. Der ÖAMTC verlangt daher einen Stopp der Schikanen mit der Parkplatzvernichtung.

(Schluss)
Harald Lasser

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