Hofer: Neue Wege zur Zielerreichung des Österreichischen Klimaschutzplanes

Zukünftig noch mehr auf erneuerbare Energie setzen

Wien (OTS) - "Wir müssen in der Lage sein, mit den vorhandenen Ressourcen Österreichs Energieversorgung autonom zu machen", erklärt FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer eindringlich.

Er stellt fest, dass momentan der Weg zur Erreichung des Österreichischen Klimaschutzplanes fehlen würde; ein wesentlicher "Sündenfall" wäre das derzeitige Ökostromgesetz. Es wäre seit Juni 2006 kein einziges neues Windrad mehr gebaut worden. Würde die Zahl der in Österreich betriebenen Windräder von derzeit 600 auf 1000 erhöht werden, könnten 400.000 weitere Haushalte mit sauberer Energie versorgt werden, so Hofer im Rahmen der heutigen Aktuellen Stunde im Nationalrat.

Die FPÖ-Ansätze zur Zielerreichung des Österreichischen Klimaschutzplanes würden sich an der Politik des Energiesparens orientieren, so Hofer. Nach dem Vorbild Deutschland würde ein neues österreichisches "Gesetz für Erneuerbare Energie" benötigt. Die Wiedereinführung der Zweckwidmung bei der Wohnbauförderung - wobei das Geld zur Förderung von Passivhäusern verwendet werden soll, wäre zum Beispiel notwendig, führt er aus.

Eine Herzensangelegenheit von Hofer wäre außerdem der Ausstieg aus dem Euratom Vertrag, da laufende Investitionen nur neue Atomkraftwerke betreffen würden. "Wir brauchen aber keine neuen Atomkraftwerke", stellt Hofer fest.

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