Gewerkschaft vida: Erfolgreicher Lohnabschluss für FriseurInnen

Ab 1. Februar 2007 werden die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Lehrlingsentschädigungen um durchschnittlich 3,77 Prozent erhöht

Wien (vida/ÖGB) - Im Ranking der Lohnabschlüsse liegen die FriseurInnen mit durchschnittlich 3,77 Prozent im Spitzenfeld. Wer jetzt glaubt, dass Neid auf diese Berufsgruppe angebracht ist, sollte sich klar sein, dass der Einstiegslohn bei Euro 1.040 liegt. Nach langjährigen Verhandlungen wurden auch einige bedeutende Forderungen der in der neuen Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida organisierten FriseurInnen erfüllt.++++

Nach drei Jahren KV-Verhandlungsdauer erreichten die vida-VerhandlerInnen endlich eine Einigung in der Frage des Arbeitswerkzeugs. Ab sofort ist allen MitarbeiterInnen sämtliches Handwerkzeug - mit Ausnahme der Kämme - durch den Betrieb zur Verfügung zu stellen. Damit ist geklärt, dass Lehrlinge auch während des Berufschulbesuches das benötigte Material und Werkzeug vom Betrieb bekommen. Ein weiteres Benefit konnten die FriseurInnen beim Kollektivvertragsabschluss durchsetzen: Bei Auflösung während der Probezeit ist das anteilige Weihnachtsgeld auszuzahlen.

Die Kollektivvertragsverhandlungen für FriseurInnen, KosmetikerInnen und FußpflegerInnen gestalten sich traditionell schwierig, weil es auf Grund der hohen Anzahl an eher kleinen Unternehmen in diesen Branchen nur wenige Gewerkschaftsmitglieder gibt. Wer glaubt, dass die Umsetzung der Kollektivvertragsergebnisse nicht in allen Betrieben stattfindet, hat in der Gewerkschaft vida einen starken Partner zur Durchsetzung einer korrekten Abrechnung. Es geht um immerhin 3,77 Prozent mehr Lohn! Das können Sie ruhig Ihrer Friseurin, Ihrem Friseur erzählen - Mitglied bei vida zu sein, lohnt sich. (km)

ÖGB, 30. Jänner 2007 Nr. 74

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Ulrike Legner
Gewerkschaft vida
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