- 29.01.2007, 14:54:32
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HAUBNER: Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf braucht Taten und keine Lippenbekenntnisse
Kindergeld Neu bedeutet 1.500 Euro weniger für die Familien
Wien (OTS) - Die stellvertretende BZÖ-Klubobfrau,
Familiensprecherin Ursula Haubner, sieht in den heutigen Aussagen von
Familienministerin Andrea Kdolsky vernünftige Ansätze, aber leider
nur Lippenbekenntnisse ohne konkrete Lösungen. "Es ist durchaus
positiv, wenn Kdolsky für bessere Kinderbetreuung sorgen will, aber
Kinderbetreuung ist Landeskompetenz. Ich vermisse auch nur eine
einzige konkrete Vorstellung, wie die neue Familienministerin die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken will, was ja
grundsätzlich ein löbliches Ziel wäre", so Haubner.
Haubner kritisierte auch die größten Schwachpunkte der Vorstellungen
von SPÖVP: Das neue Kindergeldmodell wird in der Verwaltung
komplizierter, die Verwaltungskosten von werden weiter ansteigen.
Familien die sich für die neue Option entscheiden, bekommen weniger:
bestehende Regelung rund 15.900 Euro, neue Option 14.400. Das heißt
minus 1.500 Euro für die Familien. Das BZÖ trete für eine völlige
Abschaffung der Zuverdienstgrenze ein, ebenso wie für eine echte
Flexibilisierung ohne finanzielle Verluste für die Eltern.
"Halbherzig, ein Rückschritt bei der Vereinbarkeit von Familie und
Beruf und mehr Verwaltung, bei weniger Geld für die Familien - ein
rot-schwarzer Murks der Sonderklasse. Eine echte Flexibilisierung
sieht anders aus. Wir als BZÖ stehen für echte Wahlfreiheit mit einem
Zugang zum Kinderbetreuungsgeld für Alle unabhängig der persönlichen
Entscheidung - das ist der einzige Weg für eine funktionierende
Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ebenso frage ich mich was mit
der durchaus sinnvollen Idee eines Vatermonats nach der Geburt ist,
das zwar vollmundig versprochen worden ist, aber von dem im
Regierungsprogramm keine Silbe steht", so Haubner abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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