Europäische Initiative CRUE für besseres Hochwasser-Risikomanagement

Steigendes Hochwasserrisiko durch Klimawandel befürchtet

Wien (OTS) - Die Zunahme des Hochwasser-Risikos als Folge des Klimawandels hat schwerwiegende ökonomische Auswirkungen in Europa. Aktuelle Forschungen prognostizieren ohne weitere Klima- und Hochwasserschutzmaßnahmen bis zum Ende des Jahrhunderts eine Kostenzunahme um das 10-20 fache auf über 100 Milliarden Euro pro Jahr. Im Rahmen der Initiative CRUE beschäftigen sich daher elf europäische Länder - darunter auch Österreich - mit der Entwicklung von Handlungsstrategien für einen nachhaltigen Schutz der Bevölkerung. Heute, Montag, wird in einem ersten Bericht ein Vergleich von europäischen Forschungsprogrammen beim Hochwasser-Risikomanagement präsentiert. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

An der Initiative CRUE sind vor allem jene europäischen Länder beteiligt, die in den letzten Jahren besonders von Hochwasser betroffen waren. In allen elf Ländern steht derzeit ein jährliches Budget von 55 Millionen Euro für die Hochwasser-Risikoforschung zur Verfügung. Das entspricht rund ein bis vier Prozent der gesamten, national für Hochwasser-Risikomanangement aufgewendeten Mittel. Den größten Beitrag zur Forschung im Hochwasser-Risikomanagement leistet dabei der öffentliche Sektor durch Ministerien, Fachbehörden und nationale Forschungsräte. Ein Ziel der Hochwasser-Risikoforschung ist es, ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Hochwasser auf den Menschen und auf Kultur- und Naturraum zu erlangen. Die europaweite Zusammenarbeit und Koordination von Politik und Forschung ist dabei von zentraler Bedeutung.

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