Giefing: Neuerliche massive Einschränkungen bei Postdienstleistungen

Für alle Postkunden gibt es in Zukunft nur mehr einen Zustellversuch

St. Pölten, (SPI) - "Entrüstet und wütend", zeigt sich der SPÖ-Bundesrat und Bürgermeister der Gemeinde Schwarzenbach, Johann Giefing, vom neuesten "Negativcoup" der Post. Auf Weisung des Managements wurden sämtlich noch verbliebene Postämter dazu verpflichtet, bisher übliche zweite Zustellversuche für bescheinigte Postsendungen mit sofortiger Wirkung einzustellen. Hinkünftig wird es also beispielsweise bei eingeschriebenen Sendungen bzw. Paketzustellungen nur mehr einen Zustellversuch geben. Wird der Empfänger nicht angetroffen, so wandert die Briefsendung oder das Paket sofort auf die Ablage. Auch bei einem dezidierten Kundenwunsch ist ein zweiter Zustellversuch strikt untersagt. Einzige Möglichkeit für den Empfänger: Die Abholung! ****

"Was das vor allem für ländliche Regionen und ältere Menschen bedeutet ist klar. Massive Verschlechterungen bei der Zustellung, kilometerlange Wege zum nächsten Postamt und stundenlange Anfahrtszeigen mit öffentlichen Verkehrsmitteln - wenn es überhaupt ein entsprechendes Angebot gibt. Was hier passiert ist eigentlich eine Frechheit. Beim Zusperren der Postämter wurde der Öffentlichkeit versprochen, dass mit Postpartnern oder Landzustellern das Service aufrechterhalten bleibt. Was daraus wurde, kann jetzt jeder sehen. Alles nur Schmähs der Aktienlobby des Postmanagements", so Giefing.

"Nicht nur das Service für die Postkunden wird schlechter, auch auf die Postbediensteten kommt wahrscheinlich die nächsten ‚Einsparungswelle’ zu", befürchtet Giefing auch weitere "Freistellungen" bei der Post. Wenn es weniger Zustellungen gibt braucht man ja auch weniger Personal - und so könnte so mancher Briefträger wohl bald seinen eigenen blauen Brief austragen müssen. "Angesichts der aktuellen Entwicklung fordere ich eine sofortige Rücknahme dieser kundenfeindlichen Weisung, die vor allem wieder kleinere Gemeinden auf dem Land ohne Postamt am schwersten trifft. Offensichtlich sind dem Post-Management die Menschen in den ländlichen Regionen Niederösterreichs völlig egal", so Giefing. (Schluss) fa

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