Strache-Bilder: GROSZ: Es ist Zeit zu gehen, Herr Strache - Gusenbauer und Fischer müssen sich endlich klar distanzieren

Wien 2007-01-28 (OTS) - "Die Zeit des Täuschens und Tarnens von FPÖ-Chef Strache ist endgültig vorbei. Jemand der anscheinend einen Neo-Nazi-Gruß verwendet und sich im braunen Sumpf aufhält, hat weder als Parteichef noch als Abgeordneter des Parlaments in Österreich etwas verloren. Wir fordern daher den sofortigen Rücktritt Straches. Angesichts wirrer Aussendungen und Kommentare kann ich nur feststellen, dass Chaos am rechtsrechten Rand herrscht. Wir als BZÖ distanzieren uns eindeutig von diesem widerlichen braunblauen Netzwerk", erklärte heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. Weiters verlangt der BZÖ-Generalsekretär von allen demokratischen Parteien, sich von den braunen Umtrieben des Neo-Nazi-Grüßers Strache deutlichst zu distanzieren. "Insbesondere die Verharmlosung von SPÖ-Bundeskanzler Gusenbauer - Stichwort "Jugendtorheiten" - sowie die Lügenpropaganda Straches - Stichwort "Ich war ein dummer Bub." -sind ab heute völlig in sich zusammengebrochen".

"Ich bin entsetzt über die verniedlichende Reaktion Gusenbauers. Es muss Schluss sein mit dem Verharmlosen der Verharmloser. Einerseits denkt man über die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre nach, andererseits stempelt Gusenbauer die Verfehlungen des damals volljährigen 19-jährigen Strache als Jugendtorheiten ab. Es stellt sich daher die Frage, wo steht Gusenbauer? Herr Bundeskanzler, stehen sie auf der Seite der Demokratie und des Rechtsstaates oder stehen sie auf der Seite der Vertuschungskampagne der FPÖ-Führung? Gusenbauer hat es bis heute nicht der Mühe wert gefunden, klar und deutlich zu der widerlichen Zusammenrottung von Alt-Nazis und Rechtsextremen unter Beteiligung einer österreichischen Partei auf europäischer Ebene Stellung zu beziehen. Der Bundeskanzler des Wortbruchs hat daher jetzt endgültig als moralische Instanz abgedankt", so Grosz.

"Wir als BZÖ fordern aber auch die längst überfällige Distanzierung von Strache und diesem braunen Sumpf durch den Herrn Bundespräsidenten. Bundespräsident Fischer hat sich mit Strache getroffen und sich sicherlich informiert. Also ist es überfällig, dass sich Fischer in Kenntnis der Sachlage, klar und deutlich distanziert", betonte Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0001