• 28.01.2007, 10:22:55
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Strache-Bilder: GROSZ: Es ist Zeit zu gehen, Herr Strache - Gusenbauer und Fischer müssen sich endlich klar distanzieren

Wien 2007-01-28 (OTS) - "Die Zeit des Täuschens und Tarnens von
FPÖ-Chef Strache ist endgültig vorbei. Jemand der anscheinend einen
Neo-Nazi-Gruß verwendet und sich im braunen Sumpf aufhält, hat weder
als Parteichef noch als Abgeordneter des Parlaments in Österreich
etwas verloren. Wir fordern daher den sofortigen Rücktritt Straches.
Angesichts wirrer Aussendungen und Kommentare kann ich nur
feststellen, dass Chaos am rechtsrechten Rand herrscht. Wir als BZÖ
distanzieren uns eindeutig von diesem widerlichen braunblauen
Netzwerk", erklärte heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. Weiters
verlangt der BZÖ-Generalsekretär von allen demokratischen Parteien,
sich von den braunen Umtrieben des Neo-Nazi-Grüßers Strache
deutlichst zu distanzieren. "Insbesondere die Verharmlosung von
SPÖ-Bundeskanzler Gusenbauer - Stichwort "Jugendtorheiten" - sowie
die Lügenpropaganda Straches - Stichwort "Ich war ein dummer Bub." -
sind ab heute völlig in sich zusammengebrochen".

"Ich bin entsetzt über die verniedlichende Reaktion Gusenbauers. Es
muss Schluss sein mit dem Verharmlosen der Verharmloser. Einerseits
denkt man über die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre nach, andererseits
stempelt Gusenbauer die Verfehlungen des damals volljährigen
19-jährigen Strache als Jugendtorheiten ab. Es stellt sich daher die
Frage, wo steht Gusenbauer? Herr Bundeskanzler, stehen sie auf der
Seite der Demokratie und des Rechtsstaates oder stehen sie auf der
Seite der Vertuschungskampagne der FPÖ-Führung? Gusenbauer hat es bis
heute nicht der Mühe wert gefunden, klar und deutlich zu der
widerlichen Zusammenrottung von Alt-Nazis und Rechtsextremen unter
Beteiligung einer österreichischen Partei auf europäischer Ebene
Stellung zu beziehen. Der Bundeskanzler des Wortbruchs hat daher
jetzt endgültig als moralische Instanz abgedankt", so Grosz.

"Wir als BZÖ fordern aber auch die längst überfällige Distanzierung
von Strache und diesem braunen Sumpf durch den Herrn
Bundespräsidenten. Bundespräsident Fischer hat sich mit Strache
getroffen und sich sicherlich informiert. Also ist es überfällig,
dass sich Fischer in Kenntnis der Sachlage, klar und deutlich
distanziert", betonte Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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