"trend": Letzte Römerquelle-Mitarbeiter abgebaut

Coc-Cola räumt mit Römerquelle auf. Geschäftsführer, Vertrieb und Key-Account werden in den Konzern integriert

Wien (OTS) - Die Coca Cola Beverages Austria (CCBA) räumt bei der 2003 übernommenen Römerquelle auf, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in der am Dienstag erscheinenden Ausgabe. Nach der Demission des Römerquelle-Geschäftsführers Christian Moser im Dezember wird nun auch der Verkauf und der Key-Account-Bereich von Römerquelle in die CCBA eingegliedert. "Grundsätzlich wurden allen Römerquelle Mitarbeitern Arbeitsplätze im Coca Cola System angeboten. Jene, die sich dennoch entschlossen haben auszuscheiden, tun dies auf eigenen Wunsch. Für jene, die vom Jobangebot keinen Gebrauch machen, gibt es neben den gesetzlichen Ansprüchen für die scheidenden Mitarbeiter noch zusätzliche freiwillige Abertigungen", erklärt Coca Cola Geschäftsführer Ulrik Nehammer.
Das Unternehmen Römerquelle gibt es damit nur noch auf dem Papier. Einzig die Römerquelle Ges.m.b.H., in Edelstal, also die Wasser-Abfüllanlage im Burgenland, wird in gleicher Form wie bisher bestehen, mit Nehammer als Geschäftsführer.
"Der Verkauf von Römerquelle an Coca-Cola war ein Fehler", sagt dazu der frühere Römerquelle-Geschäftsführer Anton Wandl, der das Unternehmen bis zum Verkauf an Coca-Cola im Jahr 2003 geführt hatte. Er fürchtet nun um die bekannte Marke: "Römerquelle ist damit nur noch eine Untergruppe in einem großen Konzern, in dem sich niemand damit identifiziert."

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