- 28.01.2007, 09:00:00
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"trend": Letzte Römerquelle-Mitarbeiter abgebaut
Coc-Cola räumt mit Römerquelle auf. Geschäftsführer, Vertrieb und Key-Account werden in den Konzern integriert
Wien (OTS) - Die Coca Cola Beverages Austria (CCBA) räumt bei der
2003 übernommenen Römerquelle auf, berichtet das Wirtschaftsmagazin
"trend" in der am Dienstag erscheinenden Ausgabe. Nach der Demission
des Römerquelle-Geschäftsführers Christian Moser im Dezember wird nun
auch der Verkauf und der Key-Account-Bereich von Römerquelle in die
CCBA eingegliedert. "Grundsätzlich wurden allen Römerquelle
Mitarbeitern Arbeitsplätze im Coca Cola System angeboten. Jene, die
sich dennoch entschlossen haben auszuscheiden, tun dies auf eigenen
Wunsch. Für jene, die vom Jobangebot keinen Gebrauch machen, gibt es
neben den gesetzlichen Ansprüchen für die scheidenden Mitarbeiter
noch zusätzliche freiwillige Abertigungen", erklärt Coca Cola
Geschäftsführer Ulrik Nehammer.
Das Unternehmen Römerquelle gibt es damit nur noch auf dem Papier.
Einzig die Römerquelle Ges.m.b.H., in Edelstal, also die
Wasser-Abfüllanlage im Burgenland, wird in gleicher Form wie bisher
bestehen, mit Nehammer als Geschäftsführer.
"Der Verkauf von Römerquelle an Coca-Cola war ein Fehler", sagt
dazu der frühere Römerquelle-Geschäftsführer Anton Wandl, der das
Unternehmen bis zum Verkauf an Coca-Cola im Jahr 2003 geführt hatte.
Er fürchtet nun um die bekannte Marke: "Römerquelle ist damit nur
noch eine Untergruppe in einem großen Konzern, in dem sich niemand
damit identifiziert."
Rückfragehinweis:
trend Redaktion
Tel.: (01) 534 70/3402
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