• 26.01.2007, 11:49:16
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GROSZ und SCHALLE: BZÖ präsentiert 20 Punkte Paket für Klimaschutz

Klimaführerschein und Klimaanwalt gefordert

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär und Umweltsprecher NAbg. Veit
Schalle präsentierten heute in einer Pressekonferenz das BZÖ 20
Punkte Paket zum Klimaschutz. Diese 20 Punkte wird das BZÖ im Rahmen
der nächsten Plenarsitzung als eigenständigen Antrag einbringen. "Wir
haben die Verpflichtung unseren Kindern eine intakte Umwelt zu
hinterlassen. Klimaschutz ist Heimatschutz. So fordern wir die
Einführung eines eigenen freiwilligen Klimaführerscheins, nach
Vorbild des Computerführerscheins, für alle Generationen, aber
speziell für unsere Kinder. Ebenso ein Schwerpunkt ist die Schaffung
eines Umwelt- und Klimaschutzanwaltes auf Bundesebene, um endlich
einen Ansprechpartner für Umwelt- und Klimafragen zu verwirklichen",
so Grosz und Schalle.

"Mit den halbherzigen Maßnahmen im Regierungsprogramm werden wir die
Kyoto-Ziele nie erreichen. Ich fordere den sofortigen Ausbau der
Forschungsquote auf 3 Prozent, was einen riesigen Schub für
Arbeitsplätze bedeuten wird. Ebenso sind die Regierungsziele zum
Klimaschutz locker in der halben Zeit wie geplant verwirklichbar. Die
OMV hat lobenswerterweise einen 100 Millionen Euro Fonds für Umwelt-
und Klimaschutz eingerichtet - ich erwarte mir dasselbe von der
österreichischen Energiewirtschaft. Einzurichtende Umweltcluster nach
dem Vorbild des steirischen automotive Clusters schaffen
abertausende zukunftssichere Arbeitsplätze im High Tech Bereich und
mit einer bundeseinheitlichen Förderung von Dieselpartikelfiltern
schaffen wir Klarheit im Feinstaubchaos. Ebenfalls sind ein Ausstieg
aus dem Euratom Vertrag und eine damit verbundene europäische
Revisionskonferenz unbedingt notwendig, damit Österreich nicht
jährlich 40 Millionen Euro verschwendet", so Schalle.

"Klimaschutz und Energiewandel haben höchste Priorität für und mit
allen Generationen. Das hat auch für die Bundesregierung zu gelten.
Daher wir als BZÖ ein Umweltpaket geschnürt, das wir am 30. Jänner im
Nationalrat einbringen werden. Dieser Antrag unter dem Titel "20
Punkte für ein lebenswertes Österreich" soll die Bundesregierung zum
Handeln zwingen und umfasst genau jene Punkte, die im
Regierungsprogramm schlichtweg vergessen oder schubladisiert worden
sind. Josef Pröll muss sich darüber im Klaren sein, das er nicht nur
Landwirtschafts- sondern auch Umweltminister ist. Klimaschutz wird
man nicht mit Steuererhöhungen erreichen können, sondern
ausschließlich mit Förderung und Sensibilisierung", so Grosz
abschließend.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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