• 26.01.2007, 10:06:59
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Salzburg: Neue Wärmepumpen-Förderung

- Wärmestrategie hin zu Effizienz und Umweltbewusstsein - Neu: Bis zu 2.700 Euro* Förderung für den Einbau von Wärmepumpen

Salzburg (OTS) - Allen, die sich für den Einbau einer
Wärmepumpen-Heizung entscheiden, bietet die Salzburg AG ein neues und
attraktives Fördermodell. Damit forciert der Energieversorger ein
finanziell interessantes und zukunftsträchtiges Wärmeprodukt und
leistet einen weiteren Beitrag zur Umstellung auf erneuerbare
Energien und damit zum Erreichen der Kyoto-Ziele.

"Der Bereich Wärme hat in unserem Haus mit den Produkten Erdgas
und Fernwärme schon jetzt eine besonders wichtige Stellung. Zu den
bestehenden Produkten forcieren wir nun die Wärmepumpe - ein
umweltschonendes und kostengünstiges Heizsystem", erklärt Salzburg
AG-Vorstand Mag. August Hirschbichler die Hintergründe für diesen
Schritt. Schon bisher verfolgt die Salzburg AG mit ihren
Wärme-Produkten eine klare Strategie: "Wir empfehlen Fern- und
Nahwärme bzw. Gasnetze wo dies möglich und sinnvoll ist", sagt
Hirschbichler. "Dazu kommt nun wieder verstärkt die Wärmepumpe.
Zentral bei unseren Überlegungen sind natürlich Energieeffizienz und
geringe Schadstoffemissionen." Die Investitionskosten für Wärmepumpen
liegen im Vergleich zu Gas- oder Ölheizungen höher, dafür sind aber
bei den Betriebskosten Einsparungen bis zur Hälfte der Kosten
möglich.

Aus 1 mach 4

Die Wärmepumpe nutzt kostenlose Umweltenergie aus Erde, Luft oder
(Grund-)Wasser und transportiert diese mit einer "elektrischen Pumpe"
(technisch präziser: Kompressor) in den Wohnraum. Als Antriebsenergie
für die Wärmepumpe dient Strom. "Die Energiebilanz der Wärmepumpe ist
bestechend: aus einer Kilowattstunde Strom für den Antrieb der
Wärmepumpe liefert diese durchschnittlich vier Kilowattstunden
Wärme", sagt DI Mag. Michael Strebl, Leiter des Geschäftsfeldes Netze
der Salzburg AG. Für Salzburg AG-Kunden mit einem eigenen Stromzähler
für die Wärmepumpe gibt es einen günstigen Stromtarif.

Die Vorteile der Wärmepumpe

Neben Heizen kann die Wärmepumpe natürlich auch Warmwasser
bereiten und sehr energiesparend Kühlen. Weitere zentrale Vorteile
der Wärmepumpe sind geringe Wartungs- und Betriebskosten, außerdem
ist kein Lagerraum nötig. Wärme entsteht nicht durch Verbrennung,
dadurch gibt es auch keine CO2-Emissionen. Einziges Manko sind die zu
Beginn höheren Anschaffungskosten im Vergleich zur Gasheizung oder
zur Fernwärme. Zum Einsatz kommt die Wärmepumpe vor allem im Neubau,
bei Ein- bis Dreifamilienhäusern, und verstärkt auch bei Sanierungen.
Wärmepumpen sind auch in öffentlichen oder gewerblichen Objekten sehr
gut einsetzbar.

Attraktives Fördermodell

Gemeinsam mit dem Land Salzburg und Wärmepumpen-Erzeugern hat die
Salzburg AG ein attraktives Fördermodell für Wärmepumpen entwickelt.
Voraussetzung für die Förderung ist die gute Dämmung des Objektes:
beim Neubau muss ein LEK-Wert (Kennzahl der Wärmedämmung eines
Hauses, wird im Energieausweis berechnet) von 25, bei Sanierungen von
28, erreicht werden. "Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet,
profitiert drei Mal und bekommt einen kostenlosen Energieausweis, den
Energiesparbonus der Salzburg AG, das sind 70,- Euro pro kWth, und
einen günstigen Wärmepumpen-Stromtarif", erklärt Strebl das
Fördermodell. (Ein Beispiel zum Fördermodell gibt es im
Wärmepumpen-Folder im Anhang).
*Anmerkung: Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Berechnung
des Energieausweises für die Gebäudeheizlast. In Geld bedeutet das
eine Förderung von ca. Euro 300,- (Passivhaus) bis max. Euro 2.100,-
(größere Wohnanlage bzw. mittlerer Gewerbebetrieb). Dazu kommen noch
kostenlose Beratungsdienstleistungen im Gegenwert von Euro 300,- bis
Euro 600,-.

klima:aktiv-Programm der Bundesregierung

klima:aktiv, die Initiative der Bundesregierung für aktiven
Klimaschutz, nennt als Ziel bis 2010 den Einbau von 10.000
Heizungswärmepumpen pro Jahr, das bedeutet eine Wärmepumpe in jedem
zweiten Neubau in Österreich. Gesamt sind in Österreich im Moment
etwa 160.000 Wärmepumpenanlagen in Betrieb, im Bundesland Salzburg
sind es 2.700 Anlagen.

Rückfragehinweis:
Sigi Kämmerer, Tel. +43/662/8884-2802, mailto:[email protected],
www.salzburg-ag.at/presse,
www.salzburg-ag.at/waermepumpe

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