- 25.01.2007, 09:58:10
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Süchtige werden immer jünger
Sucht in all ihren Formen ist fixer Bestandteil unserer Kultur und macht vor keinerlei Altersgrenzen halt.
Wien (OTS) - Das Anton Proksch Institut präsentiert im Rahmen
eines internationalen Symposiums die neuesten Erkenntnisse zum
Themenfeld "Jugend, Sucht und Kultur".
Wie eine Studie des "Swedish Council for Information on Drugs and
Alcohol (CAN)" zeigt, hält sich Sucht an keinerlei Altersgrenzen
mehr, so nimmt beispielsweise Österreich beim Nikotinkonsum bei
Jugendlichen einen Spitzenplatz ein. Eine alarmierende Entwicklung,
wie Primar Univ. Prof. Dr. Michael Musalek, Leiter des Anton Proksch
Instituts, feststellt: "Sucht bei Jugendlichen ist ein fixer
Bestandteil unserer heutigen Kultur. Auf der anderen Seite nimmt
heutzutage auch die Sucht nach der ewigen Jugend tendenziell zu. Vor
dem Hintergrund dieser Entwicklungen präsentiert das Anton Proksch
Institut im Rahmen seiner Tagung neue Erkenntnisse."
Sucht in Österreich hat viele Gesichter
Doch nicht nur immer mehr Jugendliche verfallen dem Nikotin, auch
der Alkoholkonsum hält sich an keine Altersgrenzen mehr. Zahlreiche
Jugendliche beginnen um das 16. Lebensjahr herum, mehr oder weniger
regelmäßig Alkohol zu konsumieren. Kein Wunder, bedenkt man, dass
gerade in diesem Alter vermehrt fortgegangen wird und noch immer wird
Geselligkeit mit Alkoholkonsum assoziiert. 15- und 16-jährige
österreichische Jugendliche liegen an der europäischen Spitze, wenn
es darum geht, ob und wie oft sie Alkohol trinken. Bei häufigeren
Räuschen werden sie allerdings von sieben weiteren Ländern überholt.
Auch Cannabis hat sich in Österreich zu einer illegalen Alltagsdroge
entwickelt, die aus manch jungem Leben nicht mehr wegzudenken ist.
Musalek über diese erschreckende Tendenz: "Auch neue Suchtformen wie
etwa Spiel-, Internet- oder Kaufsucht sind bei der Jugend auf dem
Vormarsch. Alltägliche Verhaltensweisen werden hierbei dann zur
Sucht, wenn das Phänomen des Kontrollverlustes auftaucht."
Internationale Experten tagen in Wien
Unter der Schirmherrschaft des Anton Proksch Instituts findet am
26. und 27. Jänner dieses Jahres im Palais Ferstel die Tagung
"Jugend, Sucht und Kultur" statt. Hochkarätige ExperInnen erläutern
in ihren Vorträgen, warum gerade junge Menschen immer häufiger Opfer
von Suchtmittelmissbrauch werden. Interessant ist, dass nicht nur
die hinlänglich bekannten Süchte bei Jugendlichen auf dem Vormarsch
sind, sondern auch nicht substanzbezogene Süchte wie beispielsweise
die Internetsucht immer weiter verbreitet sind. Namhafte ExpertInnen
zeigen neue Therapieformen und Möglichkeiten der Prävention auf.
Forever young? - Die ewige Sucht nach Jugend
Einen weiteren Aspekt bei der vom Anton Proksch Institut
veranstalteten Tagung stellt die Sucht nach dem Jung-bleiben dar. Nie
erfreuten sich Maßnahmen des Anti-Aging so großer Beliebtheit wie
heute. Der Wunsch, ewig jung zu bleiben, artet bei vielen Menschen in
einer Sucht aus. Ungeachtet ihrer Gesundheit streben immer mehr
Menschen danach, jung zu bleiben.
Kurzinfo zum Anton Proksch Institut
Das Anton Proksch Institut (API) ist ein modernes Therapiezentrum
zur Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- & Drogenabhängigkeit.
Große Erfahrung, technisch-medizinisches Know-how und
richtungsweisende Therapiekonzepte haben das API längst über
Österreich hinaus bekannt gemacht. Geleitet wird das Institut von
Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek. Im Bereich Wissenschaft &
Forschung arbeitet das renommierte Therapiezentrum intensiv mit dem
Ludwig Boltzmann Institut für Suchtforschung (LBI) zusammen.
Quelle:
Die Studie steht unter http://www.api.or.at/lbi zum Download bereit.
Rückfragehinweis:
com_unit Public Relations Mag. Stefanie Höring T: +43-1-4072347-23 E: [email protected] http://www.comunit.at Anton Proksch Institut Dr. Helma Liebich-Schnabel Public Relations T: +43-1-88010-183 E: [email protected] http://www.api.or.at
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