Süchtige werden immer jünger

Sucht in all ihren Formen ist fixer Bestandteil unserer Kultur und macht vor keinerlei Altersgrenzen halt.

Wien (OTS) - Das Anton Proksch Institut präsentiert im Rahmen
eines internationalen Symposiums die neuesten Erkenntnisse zum Themenfeld "Jugend, Sucht und Kultur".

Wie eine Studie des "Swedish Council for Information on Drugs and Alcohol (CAN)" zeigt, hält sich Sucht an keinerlei Altersgrenzen mehr, so nimmt beispielsweise Österreich beim Nikotinkonsum bei Jugendlichen einen Spitzenplatz ein. Eine alarmierende Entwicklung, wie Primar Univ. Prof. Dr. Michael Musalek, Leiter des Anton Proksch Instituts, feststellt: "Sucht bei Jugendlichen ist ein fixer Bestandteil unserer heutigen Kultur. Auf der anderen Seite nimmt heutzutage auch die Sucht nach der ewigen Jugend tendenziell zu. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen präsentiert das Anton Proksch Institut im Rahmen seiner Tagung neue Erkenntnisse."

Sucht in Österreich hat viele Gesichter

Doch nicht nur immer mehr Jugendliche verfallen dem Nikotin, auch der Alkoholkonsum hält sich an keine Altersgrenzen mehr. Zahlreiche Jugendliche beginnen um das 16. Lebensjahr herum, mehr oder weniger regelmäßig Alkohol zu konsumieren. Kein Wunder, bedenkt man, dass gerade in diesem Alter vermehrt fortgegangen wird und noch immer wird Geselligkeit mit Alkoholkonsum assoziiert. 15- und 16-jährige österreichische Jugendliche liegen an der europäischen Spitze, wenn es darum geht, ob und wie oft sie Alkohol trinken. Bei häufigeren Räuschen werden sie allerdings von sieben weiteren Ländern überholt. Auch Cannabis hat sich in Österreich zu einer illegalen Alltagsdroge entwickelt, die aus manch jungem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Musalek über diese erschreckende Tendenz: "Auch neue Suchtformen wie etwa Spiel-, Internet- oder Kaufsucht sind bei der Jugend auf dem Vormarsch. Alltägliche Verhaltensweisen werden hierbei dann zur Sucht, wenn das Phänomen des Kontrollverlustes auftaucht."

Internationale Experten tagen in Wien

Unter der Schirmherrschaft des Anton Proksch Instituts findet am 26. und 27. Jänner dieses Jahres im Palais Ferstel die Tagung "Jugend, Sucht und Kultur" statt. Hochkarätige ExperInnen erläutern in ihren Vorträgen, warum gerade junge Menschen immer häufiger Opfer von Suchtmittelmissbrauch werden. Interessant ist, dass nicht nur die hinlänglich bekannten Süchte bei Jugendlichen auf dem Vormarsch sind, sondern auch nicht substanzbezogene Süchte wie beispielsweise die Internetsucht immer weiter verbreitet sind. Namhafte ExpertInnen zeigen neue Therapieformen und Möglichkeiten der Prävention auf.

Forever young? - Die ewige Sucht nach Jugend

Einen weiteren Aspekt bei der vom Anton Proksch Institut veranstalteten Tagung stellt die Sucht nach dem Jung-bleiben dar. Nie erfreuten sich Maßnahmen des Anti-Aging so großer Beliebtheit wie heute. Der Wunsch, ewig jung zu bleiben, artet bei vielen Menschen in einer Sucht aus. Ungeachtet ihrer Gesundheit streben immer mehr Menschen danach, jung zu bleiben.

Kurzinfo zum Anton Proksch Institut

Das Anton Proksch Institut (API) ist ein modernes Therapiezentrum zur Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- & Drogenabhängigkeit. Große Erfahrung, technisch-medizinisches Know-how und richtungsweisende Therapiekonzepte haben das API längst über Österreich hinaus bekannt gemacht. Geleitet wird das Institut von Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek. Im Bereich Wissenschaft & Forschung arbeitet das renommierte Therapiezentrum intensiv mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Suchtforschung (LBI) zusammen.

Quelle:

Die Studie steht unter http://www.api.or.at/lbi zum Download bereit.

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