"Statuten mit 'ÖGB neu', in SP-Köpfen aber noch 'ÖGB uralt'" GÖD NÖ-Schöls-Resümee zum ÖGB-Kongresseklat und "ÖGB neu" Vorrücken bei Christgewerkschaftern: Schöls jetzt Ländersprecher

St.Pölten (OTS) - In den Statuten haben wir - mit wenigen Gegenstimmen - die 'ÖGB neu' geschaffen. Aber in den Köpfen allzu vieler SP-Gewerkschafter ist - wie die Wahl zeigte - leider noch immer ein 'ÖGB uralt' vorhanden." So brachte der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst NÖ, Alfred Schöls, am Tag nach dem ÖGB-Kongress die Ereignisse auf den Punkt. Den Eklat bei der Wahl bezeichnete Schöls als "traurigen Beweis dafür, dass allzu viele in der SP-Fraktion den ÖGB immer noch als ihr Parteieigentum ansehen. Damit torpedieren sie selbst alle Anstrengungen, einen 'ÖGB neu' zu schaffen." In seinem Resümee kritisierte Schöls, dass "bei der Wahl die Intoleranz der Genossen durchgeschlagen hat, gezielt den Vertreter jener Gewerkschaft heraus zu schießen, die entscheidend zum finanziellen Fortbestand eines 'ÖGB neu' beigetragen hat und beiträgt."

In diesem Zusammenhang richtete Schöls, der auch Vorsitzender der NÖ Christgewerkschafter ist, eine deutliche Warnung an die SP-Gewerkschafter:

"Jene sozialistischen Funktionäre, die glauben, dass die ÖGB-Krise nur ein Betriebsunfall war, der durch die Wahl am 1. Oktober repariert wurde, irren sich gewaltig!" Denn dieser vermeintliche "Betriebsunfall" sei aus dem SP-System heraus entstanden. Schöls hofft, "dass alle aus den Fehlern der Vergangenheit endlich lernen." Konkret erwartet sich der Vorsitzende, dass etwa bei der Neustrukturierung der ÖGB-Regional-Organisation "nicht der frühere Fehler begangen wird, dass es sich de facto um SP-Sekretariate handelt, nur auf andere Ebene". Die ÖGB-Mehrheitsfraktion dürfe die neuen Statuten nicht als Beruhigungspille nach außen missverstehen, sondern ernst nehmen. Ich hoffe, dass sie bei ihrem Demokratieverständnis zulegen", sagte Schöls dazu abschließend.

Innerhalb der Fraktion Christlicher Gewerkschafter rückte Schöls deutlich vor: Als Vorsitzender der mit 80.000 Mitgliedern weitaus stärksten Landesfraktion der Christgewerkschafter wurde er in der Funktion eines "Ländersprechers" als einer der Stellvertreter des neuen Vorsitzenden Dr.
Norbert Schnedl in das FCG-Bundespräsidium gewählt. (schluss)

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