- 25.01.2007, 09:23:47
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GROSZ - Rauchverbote: Kdolsky nunmehr umgefallen
Unterschriftenaktion auf www.ohneverbotgehtsauch.at bis Ende Februar
Wien (OTS) - "Es hat nicht einmal 13 Tage gedauert, bis
mittlerweile auch die neue Gesundheitsministerin Kdolsky mit Bomben
und Granaten umgefallen ist und sich nun zu einer Vorkämpferin für
allgemeine Rauchverbote in der Gastronomie gewandelt hat. Wer
geglaubt hat, dass sich Kdolsky von den intellektuellen Irrlichtern
Burgstaller, Rauch-Kallat und Hirth positiv unterscheiden wird, ist
spätestens mit dem heutigen Tag eines besseren belehrt worden. Umso
wichtiger ist die überparteiliche Unterschriftenaktion
www.ohneverbotgehtsauch.at, wo bereits tausende Bürgerinnen und
Bürger unseres Landes sich gegen eine großkoalitionäre Verbots- und
Entmündigungspolitik wehren. Der bisherige Erfolg ist ein starkes und
warnendes Signal an SPÖ und ÖVP, ihre autoritäre Verbotspolitik zu
stoppen. Es kann und darf nicht sein, dass der Staat den
österreichischen Lokalbesitzern vorschreibt, was sie in ihrem
Unternehmen zu tun oder zu lassen haben. Wir wollen nicht, dass
Österreich zu einer autoritären Entwicklungsdemokratie der Verbots-
und Entmündigungspolitik verkommt", so BZÖ-Generalsekretär Gerald
Grosz in einer Reaktion auf die heutigen Äußerungen der neuen
Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky.
Der BZÖ-Generalsekretär bekräftigte, dass das BZÖ selbstverständlich
größtmögliches Interesse am Schutz der Nichtraucher habe. Daher
würden auch viele den BZÖ-Vorschlag nach einer Kennzeichnung von
Raucher und Nichtraucherlokalen sowie klarer Trennung in gemischten
Lokalen unterstützen. "Es muss aber dem Gastronomen überlassen
bleiben, ob in seinem Lokal das Rauchen erlaubt ist, oder nicht. So
wie auch jeder Gast die freie Entscheidung trifft, welche Art von
Lokal er besuchen möchte. Wir wollen ein (selbst-)organisiertes
System, das die Nichtraucher wirkungsvoll in ihrer Freiheit schützt,
aber die Menschen nicht entmündigt, sondern Selbstbestimmung und
Eigenverantwortung zulässt. Wichtig ist das friedliche Nebeneinander
beziehungsweise Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern".
Grosz kündigte in diesem Zusammenhang an, dass "wir in den nächsten
Tagen und Wochen unsere Kampagne nochmals verstärkt intensivieren"
und appelliert an alle Österreicherinnen und Österreicher, diesen
Anfängen der Verbotspolitik ein Ende zu bereiten. "Danach werden wir
Ende Februar diese Unterschriften als Petition im Nationalrat
einbringen und damit eine breite parlamentarische Diskussion
erzwingen", so der BZÖ-Generalsekretär abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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