GROSZ - Rauchverbote: Kdolsky nunmehr umgefallen

Unterschriftenaktion auf www.ohneverbotgehtsauch.at bis Ende Februar

Wien (OTS) - "Es hat nicht einmal 13 Tage gedauert, bis
mittlerweile auch die neue Gesundheitsministerin Kdolsky mit Bomben und Granaten umgefallen ist und sich nun zu einer Vorkämpferin für allgemeine Rauchverbote in der Gastronomie gewandelt hat. Wer geglaubt hat, dass sich Kdolsky von den intellektuellen Irrlichtern Burgstaller, Rauch-Kallat und Hirth positiv unterscheiden wird, ist spätestens mit dem heutigen Tag eines besseren belehrt worden. Umso wichtiger ist die überparteiliche Unterschriftenaktion www.ohneverbotgehtsauch.at, wo bereits tausende Bürgerinnen und Bürger unseres Landes sich gegen eine großkoalitionäre Verbots- und Entmündigungspolitik wehren. Der bisherige Erfolg ist ein starkes und warnendes Signal an SPÖ und ÖVP, ihre autoritäre Verbotspolitik zu stoppen. Es kann und darf nicht sein, dass der Staat den österreichischen Lokalbesitzern vorschreibt, was sie in ihrem Unternehmen zu tun oder zu lassen haben. Wir wollen nicht, dass Österreich zu einer autoritären Entwicklungsdemokratie der Verbots-und Entmündigungspolitik verkommt", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer Reaktion auf die heutigen Äußerungen der neuen Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky.

Der BZÖ-Generalsekretär bekräftigte, dass das BZÖ selbstverständlich größtmögliches Interesse am Schutz der Nichtraucher habe. Daher würden auch viele den BZÖ-Vorschlag nach einer Kennzeichnung von Raucher und Nichtraucherlokalen sowie klarer Trennung in gemischten Lokalen unterstützen. "Es muss aber dem Gastronomen überlassen bleiben, ob in seinem Lokal das Rauchen erlaubt ist, oder nicht. So wie auch jeder Gast die freie Entscheidung trifft, welche Art von Lokal er besuchen möchte. Wir wollen ein (selbst-)organisiertes System, das die Nichtraucher wirkungsvoll in ihrer Freiheit schützt, aber die Menschen nicht entmündigt, sondern Selbstbestimmung und Eigenverantwortung zulässt. Wichtig ist das friedliche Nebeneinander beziehungsweise Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern".

Grosz kündigte in diesem Zusammenhang an, dass "wir in den nächsten Tagen und Wochen unsere Kampagne nochmals verstärkt intensivieren" und appelliert an alle Österreicherinnen und Österreicher, diesen Anfängen der Verbotspolitik ein Ende zu bereiten. "Danach werden wir Ende Februar diese Unterschriften als Petition im Nationalrat einbringen und damit eine breite parlamentarische Diskussion erzwingen", so der BZÖ-Generalsekretär abschließend.

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