- 23.01.2007, 09:58:57
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Westenthaler: Menschlichkeit statt Abschiebungen bei integrierten Familien
Musterbeispiele an Integration sollten nicht zerstört werden
Wien (OTS) - BZÖ-Chef Peter Westenthaler sprach sich heute gegen
die Abschiebung jener Zuwanderer-Familien in der Steiermark und in
Oberösterreich aus, die sich seit vielen Jahren in Österreich
aufhalten und völlig integriert sind.
Derzeit gebe es Diskussionen über Familien in Leoben und Grein
(Oberösterreich), welche sich beispielhaft in Gemeinde, Schule und
Gesellschaft integriert haben, aber nun aufgrund des Auslaufens ihres
Aufenthaltstitels von der Abschiebung bedroht sind. "Wenn
mustergültig integrierte Kinder oder Familienteile nun abgeschoben
werden sollen, so ist das sicherlich ein völlig falsches Signal und
würde zu einem Rückschritt in den Integrationsbemühungen führen", so
Westenthaler, der sich für den Verbleib dieser Familien aussprach und
an Innenminister Platter appellierte, für eine menschliche Lösung,
also den Weiterverbleib dieser Familien zu sorgen.
Hier habe eindeutig die Menschlichkeit Vorrang, da Kinder und Eltern
bestens integriert und von der jeweiligen Gemeinde und ihren Bürgern
auch bestens beurteilt werden. Dies wäre auch ein echtes Signal für
die positive Beurteilung von Integrationswilligkeit in Österreich.
Das BZÖ werde sich weiterhin für die Abschiebung von kriminellen,
nicht-integrationswilligen oder vorsätzlich illegalen Ausländern, die
unser Land nur ausnutzen wollen, einsetzen, stehe aber andererseits
für eine erfolgreich und menschliche Integration von
integrationswilligen bereits länger ansässigen Zuwanderern. Das
Beispiel der genannten Familien sollte für genau diese
Differenzierung einer verantwortungsvollen und menschlichen
Ausländerpolitik gelten, so Westenthaler abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
Lukas Brucker
0664/8527909
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