• 23.01.2007, 09:42:03
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  • OTS0059 OTW0059

Längere Öffnungszeiten - mehr Stress für Tiere

Wien (OTS) - In der Diskussion um längere Öffnungszeiten von
Geschäften weist der Österreichische Tierschutzverein auf eine
bislang vergessene Problematik hin. Auch Zoohandlungen sind Geschäfte
und sind von den Öffnungszeiten betroffen. Mag man zur Einkaufsfreude
rund um die Uhr stehen wie man will, doch muss man bedenken, dass
dies für die betreffenden Tiere mehr Stress bedeutet. Nicht nur Vögel
und kleine Säugetiere brauchen Nachtruhe, auch Reptilien, Amphibien
und Fische sind auf einen gleichmäßigen Rhythmus angewiesen. Wird
dieser Rhythmus ständig gestört, führt dies zu Dauerstress, der die
Körperfunktionen stören oder eine erhöhte Infektanfälligkeit auslösen
könne.

Dies ist mit dem "Jetlag" beim Menschen nach einem
Interkontinentalflug vergleichbar. Das Tierschutzgesetz verlangt von
jedem Tierhalter eine art- und tiergerechte Haltung seiner Tiere,
dies muss auch für Zoohandlungen Gültigkeit haben.

Die Notlösung könnte laut Österreichischem Tierschutzverein eine
Trennung von Schau- und Verkaufsräumen sein, die tiergerechteste
Lösung wäre, den Tierverkauf generell zu stoppen, gerade in Hinsicht
auf die völlig überfüllten Tierheime und ansonsten Tiere nur mehr
speziell auf Anfrage zu verkaufen.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Marion Löcker
Tel.: 01/8973346
mailto:office@tierschutzverein.at
www.tierschutzverein.at

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