- 22.01.2007, 15:08:54
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Kyrill-Sturmschäden: Erste Bilanz für Österreich
Wien (OTS) - Orkan "Kyrill", der letzte Woche vom Westen Europas
kommend auch über Teile Österreichs fegte, hinterließ nach ersten
Einschätzungen vor allem in den Bundesländern Salzburg, Ober- und
Niederösterreich große Schäden. Eine erste Schadeneinschätzung der
Versicherungsbranche zeigt Gesamtschäden in Höhe von mindestens 100
Millionen Euro.
Der Orkan "Kyrill", der mit Spitzengeschwindigkeiten von über 200
km/h über Österreich fegte, hinterließ einige Großschäden, es ist
aber die Masse an kleinen Schäden, die für die erste Einschätzung des
Gesamtschadens von mindestens 100 Millionen Euro verantwortlich
zeichnet. Durch "Kyrill" ist die Belastung durch Naturkatastrophen
schon zu Beginn des Jahres 2007 außergewöhnlich hoch. Höhere Schäden
verursachten in den letzten Jahren nur die Hochwässer 2002 und 2005
(400 Millionen Euro bzw. 200 Millionen Euro versicherte Schäden) und
die enormen Schneedruckschäden des letzten Winters (knapp 150
Millionen Euro an versicherten Schäden).
Noch vor Eintreffen des Orkans haben die heimischen
Sachversicherer sozusagen in Windeseile Hotlines für Schadenmeldungen
und Anfragen geschaltet. Am Wochenende wurden bereits
Schadenbegutachtungen durchgeführt.
Die häufigsten Schäden betrafen abgedeckte Dächer, Schäden an
Gebäudefassaden, Fenstern und anderen Glasteilen sowie an Fahrzeugen,
die von umherwirbelnden Gegenständen getroffen wurden.
Rückfragehinweis:
VVO Versicherungsverband Österreich Mag. Daniela Viktoria Luger Tel.: 01/711 56/261 Fax: 01/711 56/280 mailto:[email protected] www.vvo.at
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