VBV: Vorsorgeideen für die neue Bundesregierung

Wien (OTS) -

  • Klares Bekenntnis zum Pensionskassensystem sehr erfreulich, aber auch Impulse durch gesetzliche Anpassungen notwendig
  • mehr Gesamtnutzen für Pensionskassenpensionisten und Anwartschafts-berechtigte auch durch Abbau von Sondermodellen aus den neunziger Jahren
  • Innovative Modelle der VBV bringen bereits höheren "Nutzen" für Anwartschaftsberechtigte
  • Nachhaltigkeit und Transparenz als Motto für Veranlagungspolitik der VBV

Die VBV-Pensionskasse AG, mit rund 170.000 Kunden Österreichs größte Pensionskasse, ist erfreut über das klare Bekenntnis der neuen Bundesregierung zum Pensionskassensystem. Die VBV erwartet sich daher Initiativen um die 2. Säule des Pensionssystems für die Zukunft attraktiver zu gestalten. Notwendig sind gesetzliche Veränderungen, aber auch Maßnahmen zur Anpassung der Sondermodelle aus den frühen 90er-Jahren. Mit innovativen Modellen, Nachhaltigkeit und Transparenz trägt die VBV als Marktführer bereits jetzt wesentlich dazu bei, die 2. Säule des Pensionssystems attraktiver zu machen.

Rekordzuwachs für VBV - Marktpotential wegen Imagebremse "Sondermodelle" aber bei weitem nicht ausgeschöpft

"Im Prinzip hat das Pensionskassensystem in den 17 Jahren seines Bestehens nichts von seiner Attraktivität als Vorsorgeinstrument verloren. Ein Rekordzuwachs von rund 40.000 Anwartschaftsberechtigten bei der VBV im Jahr 2006 sind ein Indiz dafür", betont Vorstand der VBV Pensionskasse AG.

Das Marktpotential an betrieblicher Vorsorge wurde damit allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft. Dafür sorgen auch Sondermodelle aus den 90er Jahren, denen ein hoher Rechnungszins zugrunde liegt. Denn diese hohen Rechnungszinse führen zu jährlich wiederkehrenden Diskussionen um die Anpassung von betrieblichen Zusatzpensionen nach unten und behindern die Entwicklung des Vorsorgeinstruments Betriebspension. Diese Diskussionen sind eine Image-Bremse, aber noch mehr: sie verhindern, dass eine viel größere Anzahl von erwerbstätigen Österreicherinnen und Österreichern in den Genuss einer betrieblichen Altersvorsorge kommen", betont der Vorstandsdirektor der VBV Pensionskasse AG.

Mit 5 Prozent Veranlagungsergebnis Ziel für 98 Prozent der Kunden erreicht!

Auch Leistungsberechtigte der VBV sind heuer mit der Notwendigkeit der Anpassung nach unten konfrontiert. "Die VBV hat im Jahr 2006 aus heutiger Sicht ein gutes Veranlagungsergebnis erzielt. Fünf Prozent im Schnitt sind angesichts der Volatilität der Kapitalmärkte, der Notwendigkeit in langfristig solide Anlageprodukte zu investieren, aber auch der gesetzlichen Veranlagungsvorschriften denen wir als Pensionskasse unterworfen sind, ein guter Wert."

Für 98 Prozent unserer mehr als 170.000 Kunden wurde damit das langfristige Ziel erreicht. Auch bei 85 Prozent der Bezieher einer betrieblichen Zusatzpension der VBV gibt es keine Probleme. Ihnen kann die VBV im Kalenderjahr 2007 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte, wenn nicht sogar höhere betriebliche Zusatzpension überweisen.

Verlust bei betrieblichen Zusatzpensionen monatlich im Schnitt Euro 13,5 EUR

Die Anpassungen nach unten im Ausmaß zwischen 1 und 5 Prozent wird nach Vorliegen der Bilanz für 2006 aus heutiger Sicht 1.500 Betriebspensionen betreffen. Diesen von der Anpassung betroffenen Pensionen liegt ausnahmslos ein Rechnungszins von 6,5 Prozent zugrunde. Da die Höhe der anzupassenden betrieblichen Zusatzpension im Durchschnitt 270 Euro pro Monat beträgt, müssen die 1.500 Betroffenen mit einem Verlust zwischen 5 und 25 Euro rechnen. Im Schnitt sind es 13,5 EUR.

VBV setzt mit innovativen Modellen Impulse für starke 2. Säule

Die VBV als Nummer 1 am Markt setzt bereits jetzt im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten auf Innovationen, um einen Beitrag zur Stärkung der 2. Säule des Pensionssystems zu leisten.

- Im Rahmen von Neuverträgen wird das "Lebens-Phasen-Modell" angeboten. Jeder neue begünstigte Mitarbeiter kann die seinem Risikoprofil entsprechende Veranlagung wählen und auch die Veranlagungsstrategie wechseln.

  • In der Veranlagung gibt die VBV ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Das heißt es wird in solche Unternehmen nicht investiert, die ihre Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Vernachlässigung sozialer oder umweltbezogener Belange vorantreiben. Den Erfolg dieser Strategie beweist der von der VBV geschaffene VÖNIX
  • VBV Österreichischer Nachhaltigkeitsindex, der in den vergangenen eineinhalb Jahren den ATXPrime um 10 Prozent übertraf. Erfolgreich ist auch die VBV-Tochter VINIS GmbH.

- Innovative Wege geht die VBV auch im Bereich der Transparenz gegenüber ihren Leistungsbeziehern und Anwartschaftsberechtigten. Mitglieder der einzelnen Veranlagungs- und Risikogemeinschaften können sich jederzeit über die Entwicklung, die Veranlagungspolitik und -grundsätze ihrer VRG im Internet, über einen passwortgeschützen Zugang, informieren.

Zur Stärkung der 2. Säule ist es nach Ansicht der VBV auch notwendig, gesetzliche Veränderungen vorzunehmen:

- Die Veranlagungsvorschriften für Pensionskassen müssen dahingehend verändert werden, dass nicht alle Corporates der Aktienquote angerechnet werden müssen.

- Veränderung der Steuervorschriften im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge. Wichtig wäre hier vor allem eine steuerliche Begünstigung der Ansparphase - EET-Prinzip.

- Nachhaltigkeit als verpflichtende Ausrichtung der Veranlagung.

Rückfragen & Kontakt:

VBV-Pensionskasse AG,
Obere Donaustrasse 49-53, 1020 Wien
Mag. Petra Pichler
Tel.: 01/240 10 - 125, Fax: 01 240 10 - 260
E-Mail: p.pichler@vbv.at

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