ASFINAG bewältigt schwere Sturmschäden

Vor allem Oberösterreichs Autobahnen waren vom Orkan Kyrill betroffen

Wien (OTS) - Auf der A 8 Innkreis Autobahn kam es im Bereich der Welser Westspange zwischen dem Voralpenkreuz und dem Knoten Wels ab 23 Uhr 30 zu einem Stromausfall, der zu einer einstündigen Totalsperre beider Richtungsfahrbahnen führte. Der Stromausfall führte auch auf der A 9, z.B. im Lainbergtunnel, zu kurzen Behinderungen. Auf Grund des Stromausfalls musste die Strecke von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Wels "mechanisch" gesperrt werden - sämtliche Überkopfanzeigen waren ausgefallen.

Auf der A 1 West Autobahn zogen die Sturmschäden stundenlange Sperren nach sich. So musste die Richtungsfahrbahn Salzburg im Abschnitt zwischen Haid und Satteldt bereits ab 1 Uhr 30 gesperrt werden, die Richtungsfahrbahn Wien ab 7 Uhr 45 - Grund waren umgestürzte Bäume sowie eine tief über der Fahrbahn hängende Hochspannungsleitung. Der Verkehr wurde über die A 8 und die A 25 umgeleitet. Sämtliche Gefahrenquellen konnten verhältnismäßig rasch beseitigt werden, so dass eine Freigabe der Richtungsfahrbahn Wien um 9 Uhr 45 und der Richtungsfahrbahn Salzburg um 10 Uhr 30 erfolgen konnte. Lediglich die Autobahnabfahrt Alhaming muss auf der Richtungsfahrbahn Salzburg noch bis in die frühen Abendstunden gesperrt bleiben.

Ebenfalls auf der A 1 West Autobahn ereignete sich bei Kilometer 267,000 (Bereich Mondsee/Thalgau) ein Unfall, bei dem ein LKW auf einen umgestürzten Baum auffuhr. Die Richtungsfahrbahn Salzburg musste ab 6 Uhr 30 gesperrt bleiben und konnte nach umfangreichen Räumungsarbeiten erst gegen 7 Uhr früh wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Auf der A 10 kam es vor allem im Betreuungsbereich der Autobahnmeisterei Salzburg-Liefering zu schweren Schäden: Ein Baum fiel auf eine Lärmschutzwand, diese drohte auf die Fahrbahn zu stürzen; von den Mitarbeitern der Autobahnmeisterei wurden umgehend Vorkehrungen zur Sicherung getroffen. Von umstürzenden Bäumen, Verkehrszeichen und Werbetafeln und dadurch bedingten Schäden an Lärmschutzwänden waren vor allem die Meistereien in Oberösterreich und Salzburg Nord betroffen (Wels, Seewalchen, Ried, Ansfelden, Liefering und Golling) - hier waren die Mitarbeiter gemeinsam mit den Einsatzkräften die ganze Nacht über im Einsatz, um Behinderungen auf der Fahrbahn so rasch wie möglich zu beseitigen (so z.B. im Betreuungsbereich Seewalchen, wo eine umgestürzte Fichte die Anschlussstelle Oberwang blockierte). Zum großen Teil war das Personal im Hinblick auf die Sturmwarnung bereits im Vorhinein aufgestockt worden.

In vielen Autobahnabschnitten werden die Aufräumarbeiten und damit verbundene Behinderungen für den Autofahrer noch über Stunden andauern. Totalsperren sind jedoch nicht mehr notwendig, es sind lediglich Sperren von einzelnen Fahrstreifen zu erwarten, beispielsweise im Betreuungsbereich um Salzburg Stadt.

Zu nennenswerten Gebäudeschäden kam es vor allem auf der S 33, wo am Schwerpunktrastplatz Herzogenburg Beschädigungen an der Fassade auftraten.

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