U1 Leopoldau -BV Lehner: "Nach Rundem Tisch soll Einrichtung von Wohnstraßen und Einführung eines Parkpickerls geprüft werden"

Wien (SPW-K) - "Bei einem 'Runden Tisch' zur Parkplatzsituation
bei der U1-Endstation Leopoldau gestern Mittwoch wurden zahlreiche Lösungsvarianten diskutiert. Es wurde aber keine endgültige Lösung gefunden, mit der alle zufrieden sind", berichtet der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner nach dem Treffen. Eingeladen waren die Obmänner der Siedlervereine und Kleingartenanlagen der Nordrandsiedlung, AnrainerInnen und die Mitglieder der Floridsdorfer Verkehrskommission.

"Einig waren sich die Anwesenden aber über das Ziel aller eventuell zu setzenden Maßnahmen: jene, die nicht in dem Gebiet rund um die U1-Station wohnen, sollen die kleinen Seitengassen nicht nutzen können, AnrainerInnen und deren Gästen und Kunden muss die Zu-und Abfahrt möglich sein", erklärt Lehner.

Eine Stellplatzerhebung hat ergeben, Parkplätze im Umkreis von etwa 500 Meter um die U-Bahnstation sind Mangelware. "Gezählt wurden aber nur legale Parkplätze. Bis vor kurzem hat die Polizei ein Auge zugedrückt, wenn Autos in den schmalen Gassen der Nordrandsiedlung trotz zu geringer Restfahrbahnbreite geparkt waren. Auf Wunsch der Anrainer hat die Polizei aber diesen Zustand abgestellt. Zahlreiche Anrainer haben nun auf dem eigenen Grundstück einen Abstellplatz geschaffen", sagt Bezirksvorsteher Lehner.

Als eine mögliche Lösung wurden diskutiert, Wohnstraßen einzurichten. Der Vorteile wäre, markierte Parklätze einrichten zu können. Das Problem dabei ist aber die eingeschränkte Zu- und Abfahrtsmöglichkeit und die schwer durchzuführende Kontrolle, wer berechtigt in der Wohnstraße parkt und wer nicht. Außerdem wird befürchtet, dass parkplatzsuchende Autofahrer illegal durch Wohnstraßen durchfahren.
Zusätzliche Einbahnen wurden auch vorgeschlagen: diese würden aber mehr Umwege bedeuten, um ein Ziel in der Nordrandsiedlung zu erreichen. Außerdem wird befürchtet, dass in diesen Einbahnen dann schneller gefahren werden würde. Die jetzt schon stärker befahrenen Straßen der Nordrandsiedlung würden noch stärker belastet. Einige Anrainer haben sich bereits definitiv gegen zusätzliche Einbahnen ausgesprochen.

Die DiskutantInnen haben sich mehrheitlich darauf geeinigt, die Einführung eines möglichst kostengünstigen Parkpickerls prüfen zu lassen und die rechtlichen Rahmenbedingungen von Wohnstraßen abklären zu lassen. Ein Parkpickerl könnte ersten Informationen zufolge zwischen 50 und 60 Euro pro Jahr kosten, wobei die Ermäßigung für den Kauf eines Zweijahres-Parkpickerls noch nicht berücksichtigt ist. Der Betreiber der Park & Ride-Anlage Leopoldau soll ersucht werden, die Werbung für das Parkhaus vor allem im niederösterreichischen Umland fortzusetzen und zu verstärken. Auf die Ermäßigungen für BesitzerInnen von Zeitkarten der Wiener Linien soll intensiver hingewiesen werden.

Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner ist zufrieden mit dieser Besprechung: "Es war ein sehr konstruktives Gespräch. Ich bin zuversichtlich, gemeinsam mit den Betroffenen eine Lösung zu finden, die für möglichst viele akzeptabel sein wird. Es allen recht zu machen, wird zu meinem größten Bedauern vermutlich nicht möglich sein." (Schluss)

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