- 18.01.2007, 12:10:46
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U1 Leopoldau -BV Lehner: "Nach Rundem Tisch soll Einrichtung von Wohnstraßen und Einführung eines Parkpickerls geprüft werden"
Wien (SPW-K) - "Bei einem 'Runden Tisch' zur Parkplatzsituation
bei der U1-Endstation Leopoldau gestern Mittwoch wurden zahlreiche
Lösungsvarianten diskutiert. Es wurde aber keine endgültige Lösung
gefunden, mit der alle zufrieden sind", berichtet der Floridsdorfer
Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner nach dem Treffen. Eingeladen waren
die Obmänner der Siedlervereine und Kleingartenanlagen der
Nordrandsiedlung, AnrainerInnen und die Mitglieder der Floridsdorfer
Verkehrskommission.
"Einig waren sich die Anwesenden aber über das Ziel aller
eventuell zu setzenden Maßnahmen: jene, die nicht in dem Gebiet rund
um die U1-Station wohnen, sollen die kleinen Seitengassen nicht
nutzen können, AnrainerInnen und deren Gästen und Kunden muss die Zu-
und Abfahrt möglich sein", erklärt Lehner.
Eine Stellplatzerhebung hat ergeben, Parkplätze im Umkreis von
etwa 500 Meter um die U-Bahnstation sind Mangelware. "Gezählt wurden
aber nur legale Parkplätze. Bis vor kurzem hat die Polizei ein Auge
zugedrückt, wenn Autos in den schmalen Gassen der Nordrandsiedlung
trotz zu geringer Restfahrbahnbreite geparkt waren. Auf Wunsch der
Anrainer hat die Polizei aber diesen Zustand abgestellt. Zahlreiche
Anrainer haben nun auf dem eigenen Grundstück einen Abstellplatz
geschaffen", sagt Bezirksvorsteher Lehner.
Als eine mögliche Lösung wurden diskutiert, Wohnstraßen
einzurichten. Der Vorteile wäre, markierte Parklätze einrichten zu
können. Das Problem dabei ist aber die eingeschränkte Zu- und
Abfahrtsmöglichkeit und die schwer durchzuführende Kontrolle, wer
berechtigt in der Wohnstraße parkt und wer nicht. Außerdem wird
befürchtet, dass parkplatzsuchende Autofahrer illegal durch
Wohnstraßen durchfahren.
Zusätzliche Einbahnen wurden auch vorgeschlagen: diese würden aber
mehr Umwege bedeuten, um ein Ziel in der Nordrandsiedlung zu
erreichen. Außerdem wird befürchtet, dass in diesen Einbahnen dann
schneller gefahren werden würde. Die jetzt schon stärker befahrenen
Straßen der Nordrandsiedlung würden noch stärker belastet. Einige
Anrainer haben sich bereits definitiv gegen zusätzliche Einbahnen
ausgesprochen.
Die DiskutantInnen haben sich mehrheitlich darauf geeinigt, die
Einführung eines möglichst kostengünstigen Parkpickerls prüfen zu
lassen und die rechtlichen Rahmenbedingungen von Wohnstraßen abklären
zu lassen. Ein Parkpickerl könnte ersten Informationen zufolge
zwischen 50 und 60 Euro pro Jahr kosten, wobei die Ermäßigung für den
Kauf eines Zweijahres-Parkpickerls noch nicht berücksichtigt ist. Der
Betreiber der Park & Ride-Anlage Leopoldau soll ersucht werden, die
Werbung für das Parkhaus vor allem im niederösterreichischen Umland
fortzusetzen und zu verstärken. Auf die Ermäßigungen für
BesitzerInnen von Zeitkarten der Wiener Linien soll intensiver
hingewiesen werden.
Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner ist zufrieden mit dieser
Besprechung: "Es war ein sehr konstruktives Gespräch. Ich bin
zuversichtlich, gemeinsam mit den Betroffenen eine Lösung zu finden,
die für möglichst viele akzeptabel sein wird. Es allen recht zu
machen, wird zu meinem größten Bedauern vermutlich nicht möglich
sein." (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse Thomas Kluger Tel.: (01) 4000-81 941 Fax: (01) 533 47 27-8194 Mobil: 0664/826 84 27 mailto:[email protected] http://www.rathausklub.spoe.at
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