- 18.01.2007, 10:42:01
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Wiener Rettung: Mehr Geld und mehr Personal für die Sicherheit
Kernstück des Reformpakets: Hochmoderne Leitstelle zur effizienten Ressourcennutzung
Wien (OTS) - Die Einsätze der Wiener Berufsrettung sind in den
vergangenen Jahren stark gestiegen. Im Jahr 2000 hatte die Rettung
rund 137.000 Einsätze, im Jahr 2005 waren es schon fast 170.000.
Viele Einsätze davon wären eigentlich gar nicht notwendig, weil es
sich um "Bagatellen" handelt.
"Um die hohe Qualität der Notfallversorgung für die Wienerinnen
und Wiener vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Einsätze auch in
Zukunft abzusichern, starten wir mit einem umfangreichen Reformpaket.
Die weltweit anerkannte Top-Notfallversorgung der Wiener Bevölkerung
ist der Stadt Wien ein ganz zentrales Anliegen", so Gesundheits- und
Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner.
14 Mio. Euro mehr Budget, 24 zusätzliche Dienstposten
Brauner: "Das Budget wurde und wird aufgestockt und das Personal
verstärkt." Im Jahr 2005 bekam die Wiener Rettung 17 zusätzliche
Dienstposten. Heuer wird die Rettung 24 zusätzliche Dienstposten
bekommen. Das Budget der Berufsrettung wurde seit 2005 um rund 14
Mio. Euro angehoben - von 41 Mio. im Jahr 2005 auf 55 Mio. für
heuer.****
Laufende Neu-Investitionen in die Rettung
Die Stadt Wien investiert laufend in die Sicherheit der
Wienerinnen und Wiener und in ein modernes Arbeitsumfeld für die
MitarbeiterInnen: Die neue Rettungsstation Hernals wurde 2006
eröffnet, die Rettungsstation Mariahilf wird völlig neu gebaut. Im
vergangenen Jahr wurden auch zwei neue Spezialfahrzeuge für den
Katastrophen-Zug (K-Zug) in Betrieb genommen, die bei
Großschadensereignissen und Katastrophen zum Einsatz kommen. Der
stark wachsende Stadtteil Kaiserebersdorf in Simmering wird ein
eigenes Rettungsteam bekommen. Zur effizienteren Ressourcennutzung
wird im Frühjahr 2008 die neue hochmoderne Leitstelle der Wiener
Berufsrettung in Betrieb gehen. "Das Kernstück des Reformpakets", so
Brauner.
Kooperationen ausgeweitet
Die Kooperation mit den "4 für Wien" (ASBÖ, Rotes Kreuz,
Malteser und Johanniter) wurde und wird weiter verstärkt. Diese
Einsatzorganisationen sollen noch stärker als bisher leichte, d.h.
nicht lebensbedrohliche Einsätze übernehmen - denn die Wiener
Berufsrettung ist für lebensbedrohliche Situationen und Notfälle da.
Dafür sind die NotärztInnen und SanitäterInnen auch bestens
ausgebildet.
Effizientere Ressourcennutzung
"Zu den richtigen Einsätzen sollen die richtigen Rettungsmittel
mit der richtigen Besatzungsstärke ausrücken", sagt Brauner. Im
Frühjahr startet daher drei Monate lang eine virtuelle Erprobung
einer 2 bzw. 3 Personen-Besatzung unter Bedachtnahme der
Unterscheidung zwischen leichten und schweren Fällen. Das heißt, dass
die Leitstelle die leichten Einsätze, zu denen sie eine
2-Personen-Besatzung senden würde, dokumentiert. Nach der
Erprobungszeit wird sorgfältig evaluiert, ob die 2-Personen-Besatzung
ausreichend gewesen wäre. Erst nach der Evaluierung wird eine
Entscheidung fallen, ob parallel zur selbstverständlich weiterhin
bestehenden 3-Personen-Besatzung eine 2-Personen-Besatzung
tatsächlich zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wird ein neuer
international anerkannter medizinischer Abfragekatalog eingeführt,
der eine bessere Differenzierung zwischen schweren und leichten
Einsätzen ermöglicht.
Wiener Rettung - alle drei Minuten im Einsatz für die
Wienerinnen und Wiener
Die Wiener Berufsrettung ist ein wichtiger Bestandteil des
Sicherheitsnetzes für die Wienerinnen und Wiener. Im vergangenen Jahr
verzeichnete die Wiener Rettung über 170.000 Einsätze - 472 Einsätze
pro Tag, alle drei Minuten einmal. (Schluss) hir
Rückfragehinweis:
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