Wiener Rettung: Mehr Geld und mehr Personal für die Sicherheit

Kernstück des Reformpakets: Hochmoderne Leitstelle zur effizienten Ressourcennutzung

Wien (OTS) - Die Einsätze der Wiener Berufsrettung sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Im Jahr 2000 hatte die Rettung rund 137.000 Einsätze, im Jahr 2005 waren es schon fast 170.000. Viele Einsätze davon wären eigentlich gar nicht notwendig, weil es sich um "Bagatellen" handelt.

"Um die hohe Qualität der Notfallversorgung für die Wienerinnen und Wiener vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Einsätze auch in Zukunft abzusichern, starten wir mit einem umfangreichen Reformpaket. Die weltweit anerkannte Top-Notfallversorgung der Wiener Bevölkerung ist der Stadt Wien ein ganz zentrales Anliegen", so Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner.

14 Mio. Euro mehr Budget, 24 zusätzliche Dienstposten

Brauner: "Das Budget wurde und wird aufgestockt und das Personal verstärkt." Im Jahr 2005 bekam die Wiener Rettung 17 zusätzliche Dienstposten. Heuer wird die Rettung 24 zusätzliche Dienstposten bekommen. Das Budget der Berufsrettung wurde seit 2005 um rund 14 Mio. Euro angehoben - von 41 Mio. im Jahr 2005 auf 55 Mio. für heuer.****

Laufende Neu-Investitionen in die Rettung

Die Stadt Wien investiert laufend in die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener und in ein modernes Arbeitsumfeld für die MitarbeiterInnen: Die neue Rettungsstation Hernals wurde 2006 eröffnet, die Rettungsstation Mariahilf wird völlig neu gebaut. Im vergangenen Jahr wurden auch zwei neue Spezialfahrzeuge für den Katastrophen-Zug (K-Zug) in Betrieb genommen, die bei Großschadensereignissen und Katastrophen zum Einsatz kommen. Der stark wachsende Stadtteil Kaiserebersdorf in Simmering wird ein eigenes Rettungsteam bekommen. Zur effizienteren Ressourcennutzung wird im Frühjahr 2008 die neue hochmoderne Leitstelle der Wiener Berufsrettung in Betrieb gehen. "Das Kernstück des Reformpakets", so Brauner.

Kooperationen ausgeweitet

Die Kooperation mit den "4 für Wien" (ASBÖ, Rotes Kreuz, Malteser und Johanniter) wurde und wird weiter verstärkt. Diese Einsatzorganisationen sollen noch stärker als bisher leichte, d.h. nicht lebensbedrohliche Einsätze übernehmen - denn die Wiener Berufsrettung ist für lebensbedrohliche Situationen und Notfälle da. Dafür sind die NotärztInnen und SanitäterInnen auch bestens ausgebildet.

Effizientere Ressourcennutzung

"Zu den richtigen Einsätzen sollen die richtigen Rettungsmittel mit der richtigen Besatzungsstärke ausrücken", sagt Brauner. Im Frühjahr startet daher drei Monate lang eine virtuelle Erprobung einer 2 bzw. 3 Personen-Besatzung unter Bedachtnahme der Unterscheidung zwischen leichten und schweren Fällen. Das heißt, dass die Leitstelle die leichten Einsätze, zu denen sie eine 2-Personen-Besatzung senden würde, dokumentiert. Nach der Erprobungszeit wird sorgfältig evaluiert, ob die 2-Personen-Besatzung ausreichend gewesen wäre. Erst nach der Evaluierung wird eine Entscheidung fallen, ob parallel zur selbstverständlich weiterhin bestehenden 3-Personen-Besatzung eine 2-Personen-Besatzung tatsächlich zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wird ein neuer international anerkannter medizinischer Abfragekatalog eingeführt, der eine bessere Differenzierung zwischen schweren und leichten Einsätzen ermöglicht.

Wiener Rettung - alle drei Minuten im Einsatz für die Wienerinnen und Wiener

Die Wiener Berufsrettung ist ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitsnetzes für die Wienerinnen und Wiener. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Wiener Rettung über 170.000 Einsätze - 472 Einsätze pro Tag, alle drei Minuten einmal. (Schluss) hir

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