- 18.01.2007, 09:40:00
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Schritt für Schritt zur Fitness: Crosstrainer und Stepper im Test
"Konsument" zeigt: Die Mehrheit ist gut bis passabel - teils Schadstoffbelastung und erhöhtes Verletzungsrisiko.
Wien (OTS) - Viele Wege führen zur Fitness, auch abseits von Kälte
oder überfüllten Fitness-Studios. Für all jene, die ihre Kondition in
den eigenen vier Wänden auf Vordermann bringen möchten, hat das
Testmagazin "Konsument" Fitnessgeräte, genauer gesagt sechs
Crosstrainer und acht Stepper, auf Herz und Nieren überprüft. Das
Ergebnis: Meist schnitten die Geräte gut bis passabel ab, allerdings
mangelt es den Herstellern hinsichtlich der Verarbeitung
schadstoffarmer Bestandteile an Sensibilität.
Crosstrainer oder Stepper? - Diese Fragestellung macht nicht nur
in Bezug auf die Kosten oder die zur Verfügung stehenden
Räumlichkeiten Sinn. Jeder Mensch zeichnet sich durch individuelle
Bewegungsabläufe aus, die einem das eine oder das andere
Trainingsmodell eher angeraten sein lassen. Grundsätzlich ist zu
beachten: Zwischen Crosstrainer und Stepper bestehen deutliche
Unterschiede, sowohl im Trainingsspektrum als auch im Preis. So
bewegen sich die Kosten für die getesteten Stepper zwischen 50 und
120 Euro, während man für den günstigsten Crosstrainer von
"Christopeit Sport" rund 250 Euro einzuplanen hat.
In Bezug auf den Bewegungsablauf eignen sich die handlichen
Stepper gut als Modell für Einsteiger. Die kleinen Treppensimulanten
trainieren dabei vor allem die Beine, aber auch Hüfte und Po. Der
Trainingseffekt bei Crosstrainern ist hingegen höher als beim
Stepper. Hier kommt der ganze Körper zum Einsatz, wobei die
Bewegungen denen von Nordic Walking, Joggen oder Langlaufen ähneln.
Zudem ermöglichen Zusatzanzeigen computergesteuertes und
zielgerichtetes Training. Insgesamt sind Crosstrainer besser für ein
effektives Herz-Kreislauf-Training oder bei Personen mit Übergewicht
geeignet.
Doch Fitness in den vier Wänden birgt auch Gefahrenquellen: So
wurden bei fünf von acht Steppern die Hydraulikzylinder zu heiß. Bei
einem Modell stellten die unzureichend verankerten Sicherheitsseile
ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Vier der sechs Crosstrainer
wurden darüber hinaus abgewertet, da gesundheitsschädliche Stoffe in
den verarbeiteten Materialien festgestellt wurden. "Konsument": "Es
gibt zwar genügend unbedenkliche Stoffe, die zur Herstellung geeignet
wären, allerdings mangelt es den Firmen offenbar noch an der
erforderlichen Sensibilität".
Dennoch: Dem Drang zur Fitness sollten diese Einschränkungen
keinen Abbruch tun. Die aktuelle Ausgabe des Februar-"Konsument"
informiert erfahrene und angehende Sportler, welche Stepper und
Crosstrainer gute Ergebnisse erzielten. Detaillierte Testergebnisse
und weitere Informationen erhalten Verbraucher auch auf
www.konsument.at.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/ Testmagazin "Konsument" Mag. Sabine Burghart Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 01/588 77 - 256 Email: [email protected]
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