- 16.01.2007, 12:14:15
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- OTS0124 OTW0124
Leistbare Pflege und Betreuung
LR Schmid: "Rasche Umsetzung gefordert"
Bregenz (VLK) - Die im Rahmen des Bundesregierungsprogrammes
angekündigten Maßnahmen im Betreuungs- und Pflegebereich müssen rasch
umgesetzt werden, fordert Soziallandesrätin Greti Schmid: "Wir
brauchen dringend Rahmenbedingungen für leistbare legale
Beschäftigungsverhältnisse. Besonders die Entwicklung eines eigenen
Beschäftigungstypus für Betreuung - wie im Regierungsprogramm
angekündigt - muss rasch realisiert werden."
Es müsse nun rasch viel Kreativität eingesetzt werden um einen
neuen Beschäftigungstypus zu entwickeln, der intensive Betreuung zu
Hause leistbar macht, sagt Schmid. Dazu brauche es eine
Rechtsgrundlage, die bei Sozialrecht, Arbeitsrecht und Berufsrecht
auf die Besonderheiten der selbständigen oder unselbständigen
Beschäftigung für Betreuungsleistungen im privaten Haushalt eingeht.
Steuerliche Absetzbarkeit, höhere Zuverdienstgrenze
Einmal mehr tritt Schmid für die steuerliche Absetzbarkeit von
Betreuungsleistungen ein: "Das schafft zusätzliche Arbeitsplätze und
macht die Betreuung für die betroffenen Familien leistbarer." Auch
die Anhebung der Zuverdienstgrenze nach dem Modell der Sporttrainer
schaffe Erleichterung, weil dadurch Betreuung durch bereits
anderweitig abgesicherte Personen kostengünstiger angeboten werden
kann. Schmid: "Was im Sportbereich geht, sollte auch im
Betreuungsbereich möglich sein."
Die wichtigen und richtigen angekündigte Maßnahmen gelte es rasch
umzusetzen, wiederholt Schmid, etwa die Valorisierung des
Pflegegeldes und die Übernahme auch der Dienstnehmerbeiträge bei
freiwilliger Pensionsversicherung für Pflegende Angehörige ab Stufe
4. Das sei speziell für Frauen eine wichtige Maßnahme, "denn es sind
ja meist Frauen die diese Dienste leisten".
In Vorarlberg wird derzeit ein Betreuungspool eingerichtet, der
einerseits die Betreuungs- und Pflegeorganisationen vor Ort bei
betreuungsintensiven Beschäftigungsverhältnissen personell
unterstützen und andererseits Pflegende Angehörige, aber auch
Betreuerinnen administrativ beraten und unterstützen soll. "Auch
dafür brauchen wir das angekündigte neue Beschäftigungsmodell", so
Schmid.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20137 Fax: 05574/511-20190 Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse
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