- 15.01.2007, 10:16:20
- /
- OTS0067 OTW0067
ÖAMTC: Noch nie so viele Autopannen wie im Jahr 2006 - immer mehr "Falschtanker" (+Foto)
785.000 Panneneinsätze im vergangenen Jahr - in Wien streikten die meisten Autos
Wien (OTS) - Rund 785.000 ÖAMTC-Panneneinsätze gab es 2006
österreichweit, so die vorläufige Bilanz der Pannenhilfe des Clubs.
"Das ist ein Plus von rund sieben Prozent zu 2005", erklärt Gerhard
Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Autokiller Nummer eins sind nach
wie vor schwache Batterien. "Auffällig war im vergangenen Jahr die
Zunahme an Falschtankern. An Spitzentagen rücken unsere Pannenfahrer
österreichweit bis zu zehn Mal wegen falsch getankter Fahrzeuge aus",
sagt Samek. Als mögliche Gründe nennt er die wachsende Anzahl von
Kraftstoffsorten. Außerdem werden vor allem innerhalb der Familie
öfter Fahrzeuge getauscht, was dann zu Verwirrungen an der Zapfsäule
führt.
Falsch oder gar nicht Tanken unter den "Top Ten" der
Pannenursachen
Fast zwei Drittel aller Panneneinsätze sind auf
Startschwierigkeiten zurückzuführen (61,2 Prozent). Platz zwei geht
an "Probleme mit dem Motor" (zehn Prozent aller Pannen), die
dritthäufigste Pannenursache betrifft Fahrzeugschlösser (eingesperrte
Schlüssel, Kinder, Tiere etc.). Danach folgen Probleme mit der
Kraftstoffanlage, den Reifen, der Kraftübertragung, den Bremsen,
Falschtanken und leere Tanks.
Die meisten Pannen gab es 2006 in Wien (mehr als 195.000
Einsätze), gefolgt von Niederösterreich (120.000), Oberösterreich
(114.000), Steiermark (103.000), Tirol (88.500), Kärnten (57.000),
Salzburg (54.000), Vorarlberg (27.500) und dem Burgenland mit 26.000
Einsätzen.
Rekordmonat bei den Panneneinsätzen war der Jänner 2006. Die
langanhaltende Kälte bescherte den Gelben Engeln den einsatzstärksten
Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1999. Auch im Juli waren
die Pannenhelfer hitzebedingt im Dauerstress. "Je nach Witterung und
Verkehrssituation hat ein ÖAMTC-Pannenfahrer zwischen acht und 44
Einsätze pro Tag zu absolvieren", weiß Samek. Dabei legt ein Gelber
Engel täglich, je nach Einsatzgebiet, zwischen 180 und 460 Kilometer
zurück. "Dank Onboard-Diagnose können sich die Pannenfahrer mit ihren
Laptops direkt an das elektronische System des defekten Autos
andocken und sich auf Fehlersuche begeben. So gelang es uns im
Vorjahr neun von zehn liegen gebliebenen Fahrzeugen vor Ort wieder
flott zu machen", erklärt der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe
abschließend.
Aviso an die Redaktionen:
Fotos von Panneneinsätzen sind online im ÖAMTC-Fotoservice unter
www.oeamtc.at/presse unter dem Suchbegriff "Pannenhilfe" abrufbar.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Margret Handler
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCP






