"IT-Business in Österreich 2007": Freiwillige Weiterbildung der Mitarbeiter für IT-Branche von enormer Bedeutung

Windows und Office-Produkte am häufigsten gefragt - Zertifikate unterschiedlich bewertet - Social Skills zunehmend wichtig

Wien (OTS) - Für die IT-Branche mit ihrem raschen Wechsel zwischen Neu und Alt ist die qualifizierte Aus- und Weiterbildung der Schlüssel, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Vor allem Kurse, die Mitarbeiter aus freiem Antrieb besuchen, haben eine enorme Bedeutung für die Unternehmen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Fachverbands Unternehmensberatung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Auffallend sei, dass das für den Job notwendige Wissen viel eher bei solchen Bildungsveranstaltungen erworben werde als während der regulären Ausbildung, betont Studienautor Helmut Dornmayer im Jahrbuch "IT-Business in Österreich 2007".

Bei den technischen Kompetenzen ist das Beherrschen von Windows und Office-Produkten (Microsoft, aber auch Derivate wie OpenOffice) wenig überraschend an erster Stelle der Anforderungen. Kenntnis von Datenbanken (DB2, MySQL, Oracle) steht aber bereits an dritter Stelle. Dann folgen HTML sowie diverse Internet-Scriptsprachen und objektorientierte Programmiersprachen wie Java oder C++. Auffallend ist, dass ERP, CRM und Supply Chain Management nur im unteren Drittel des Anforderungsprofils an IT-Mitarbeiter liegen. Linux, UNIX, Apple-Betriebssysteme oder tiefergehende Programmierspezialitäten stehen ebenfalls nicht im Vordergrund, werden aber wohl geschätzt.

Zertifikaten kommt als Anreiz für die Fortbildung große Bedeutung zu. Fachliche Zertifizierungen, die von Bildungseinrichtungen oder Institutionen verliehen werden, haben einen höheren Stellenwert als jene von Herstellern ("Microsoft Certified Professional", "Cisco Certified Network Professional" usw.). Vor allem für kleine Betriebe ab fünf Mitarbeitern sind letztere besonders unwichtig.

Bemerkenswert ist für Dornmayer auch, dass über all diese Kenntnisse und Zertifikate hinaus zunehmend "nicht-technische Kompetenzen" wichtig werden. Vor allem analytisches Denken und Problemlösungsfähigkeit sind sehr gefragt, ebenso Gesprächs-/Verhandlungsführung und Präsentationstechnik. Als "löblich" hebt er hervor, dass Verantwortungsbewusstsein, ethisches Handeln und Nutzenstiftung innerhalb der Arbeitsumgebung ebenfalls immer stärker in den Mittelpunkt rücken.

Viel Neues bei "IT-Business in Österreich 2007"

"IT-Business in Österreich" erscheint heuer bereits zum sechsten Mal, auch diesmal gibt es eine Reihe von Neuerungen. So konnte der Herausgeber, Österreichs führendes B2B-Fachmagazin MONITOR, erstmals den renommierten IT-Marktforscher IDC als Datenlieferant für den Statistikteil gewinnen. 21 eigens erstellte Info-Grafiken bringen die Daten in eine ansprechende Form. Zusätzlich haben noch mehr AutorInnen und ExpertInnen als bisher für das Buch recherchiert und das neueste Wissen und die aktuellsten Daten aus ihrem jeweiligen Spezialgebiet zusammengetragen. "IT-Business in Österreich 2007" kann zum Preis von 19,80 Euro unter http://www.monitor.co.at/ bestellt werden. Oder holen Sie sich Ihr Exemplar am MONITOR-Stand auf der ITnT (30.1.-1.2.2007, Messegelände Wien, Halle A, Stand 102).

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