• 12.01.2007, 12:55:25
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  • OTS0128 OTW0128

Klement: Nein zur Euregio

FPÖ Kärnten lehnt Haiders Kunstkonstrukt Euregio ab

Klagenfurt (OTS) - "Plant Jörg Haider, die Selbständigkeit
Kärntens auszuhebeln? Nachdem Kärnten aufgrund der EU-Mitgliedschaft
Österreichs schon viel von seiner Entscheidungskompetenz eingebüßt
hat, möchte der Landeshauptmann die Souveränität Kärntens noch weiter
beschneiden. Indem er auf 'Teufel komm raus' das Traumgebilde Euregio
fördert, riskiert er, daß weitere Agenden in den Bereichen
Wirtschaft, Soziales, Land- und Forstwirtschaft und Kultur von
Kärnten ausgelagert werden", so FP-NRAbg. Karlheinz Klement zu der
Ankündigung von Landeshauptmann Haider, daß die Euregio noch 2007
Realität werden könne.

Klement findet es verwunderlich, daß Haider das Euregio-Projekt
dermaßen forciert. "Jörg Haider soll seine Pläne auf den Tisch legen
und die Bevölkerung informieren, was er vorhat. Welche Interessen
stecken dahinter, daß Haider die Euregio so schnell umsetzen will?"

Die Haltung der FPÖ Kärnten in dieser Frage sei jedenfalls klar. "Die
FPÖ ist für eine lose Zusammenarbeit der Alpen-Adria-Regionen im
wirtschaftlichen und kulturellen Bereich. Aber die findet sowieso
schon auf allen möglichen Ebenen statt. Wir lehnen alles ab, was zu
einer Aufhebung unserer Kärntner Identität führt", so der
geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann. "Wenn es nach dem Willen
Haiders geht, sollen bei der Euregio auch administrative Kompetenzen
landen. Kärnten würde dadurch einen Teil seiner Selbständigkeit
verlieren. Eine solche Zusammenarbeit mit Slowenien und den
norditalienischen Regionen geht der FPÖ entschieden zu weit."

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen
0463 / 51 52 92

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