Klement: Nein zur Euregio

FPÖ Kärnten lehnt Haiders Kunstkonstrukt Euregio ab

Klagenfurt (OTS) - "Plant Jörg Haider, die Selbständigkeit Kärntens auszuhebeln? Nachdem Kärnten aufgrund der EU-Mitgliedschaft Österreichs schon viel von seiner Entscheidungskompetenz eingebüßt hat, möchte der Landeshauptmann die Souveränität Kärntens noch weiter beschneiden. Indem er auf 'Teufel komm raus' das Traumgebilde Euregio fördert, riskiert er, daß weitere Agenden in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Land- und Forstwirtschaft und Kultur von Kärnten ausgelagert werden", so FP-NRAbg. Karlheinz Klement zu der Ankündigung von Landeshauptmann Haider, daß die Euregio noch 2007 Realität werden könne.

Klement findet es verwunderlich, daß Haider das Euregio-Projekt dermaßen forciert. "Jörg Haider soll seine Pläne auf den Tisch legen und die Bevölkerung informieren, was er vorhat. Welche Interessen stecken dahinter, daß Haider die Euregio so schnell umsetzen will?"

Die Haltung der FPÖ Kärnten in dieser Frage sei jedenfalls klar. "Die FPÖ ist für eine lose Zusammenarbeit der Alpen-Adria-Regionen im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich. Aber die findet sowieso schon auf allen möglichen Ebenen statt. Wir lehnen alles ab, was zu einer Aufhebung unserer Kärntner Identität führt", so der geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann. "Wenn es nach dem Willen Haiders geht, sollen bei der Euregio auch administrative Kompetenzen landen. Kärnten würde dadurch einen Teil seiner Selbständigkeit verlieren. Eine solche Zusammenarbeit mit Slowenien und den norditalienischen Regionen geht der FPÖ entschieden zu weit."

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