• 12.01.2007, 11:29:51
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Klement: Neue Bundesregierung muß Infrastrukturmaßnahmen in Kärnten fördern

Infrastrukturminister Faymann darf Koralmprojekt in seiner Prioritätenliste nicht nach hinten verschieben.

Klagenfurt (OTS) - "Die geplante Infrastrukturoffensive der
Bundesregierung ist zu begrüßen. Die 10,5 Milliarden Euro, die in
Straße und Schiene investiert werden sollen, werden dringend
benötigt. Ich hoffe, daß die angekündigten Maßnahmen auch wirklich
umgesetzt werden und daß es nicht nur bei schönen Worten bleibt",
sagt der Infrastruktursprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs
NRAbg. Dipl.-Ing. Karlheinz Klement zur Regierungsprogramm.

Verkehrsachsen in Form von Korridoren und das Schließen von Lücken im
europäischen Infrastrukturnetz seien sinnvoll, "aber nur über eine
Kofinanzierung durch die EU. Österreich liegt in der Mitte zwischen
dem reichen Norden und dem aufblühenden Süden.
Es kann nicht sein, daß Österreich für die Nord-Süd-Anbindung alleine
aufkommt."

Der geschäftsführende Landesparteiobmann der FPÖ fordert, daß im
Bereich Infrastruktur dringend mehr Geld nach Kärnten fließen muß.
"Als Kärntner freut es mich zunächst einmal, daß
Infrastrukturminister Werner Faymann voll hinter dem Projekt
Koralmtunnel steht". Zu befürchten sei allerdings, daß die
Bahnverbindung zwischen Kärnten und Steiermark auf Faymanns
Prioritätenliste nach hinten rücken könnte. Das wäre für Kärnten
unannehmbar.

"Sowohl Semmeringbasistunnel als auch Koralmtunnel sind für die
wirtschaftlichen Interessen von Kärnten von größter Bedeutung. Gerade
der Koralmtunnel ist ein wichtiger Bestandteil der
Adriatisch-Baltischen-Achse und für den Ausbau der Infrastruktur in
Kärnten unentbehrlich. Wenn das Projekt Koralmtunnel noch länger
verzögert wird, würde das eine massive Verschlechterung für den
Wirtschaftsstandort Kärnten und eine weitere Benachteilung des Südens
bedeuten", so Klement. Außerdem sind schon 450 Millionen Euro in den
Bau des Koralmtunnels investiert worden, Geld, das bei einem Baustopp
unwiderruflich verloren wäre.

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen
0463 / 51 52 92

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