Klement: Neue Bundesregierung muß Infrastrukturmaßnahmen in Kärnten fördern

Infrastrukturminister Faymann darf Koralmprojekt in seiner Prioritätenliste nicht nach hinten verschieben.

Klagenfurt (OTS) - "Die geplante Infrastrukturoffensive der Bundesregierung ist zu begrüßen. Die 10,5 Milliarden Euro, die in Straße und Schiene investiert werden sollen, werden dringend benötigt. Ich hoffe, daß die angekündigten Maßnahmen auch wirklich umgesetzt werden und daß es nicht nur bei schönen Worten bleibt", sagt der Infrastruktursprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs NRAbg. Dipl.-Ing. Karlheinz Klement zur Regierungsprogramm.

Verkehrsachsen in Form von Korridoren und das Schließen von Lücken im europäischen Infrastrukturnetz seien sinnvoll, "aber nur über eine Kofinanzierung durch die EU. Österreich liegt in der Mitte zwischen dem reichen Norden und dem aufblühenden Süden.
Es kann nicht sein, daß Österreich für die Nord-Süd-Anbindung alleine aufkommt."

Der geschäftsführende Landesparteiobmann der FPÖ fordert, daß im Bereich Infrastruktur dringend mehr Geld nach Kärnten fließen muß. "Als Kärntner freut es mich zunächst einmal, daß Infrastrukturminister Werner Faymann voll hinter dem Projekt Koralmtunnel steht". Zu befürchten sei allerdings, daß die Bahnverbindung zwischen Kärnten und Steiermark auf Faymanns Prioritätenliste nach hinten rücken könnte. Das wäre für Kärnten unannehmbar.

"Sowohl Semmeringbasistunnel als auch Koralmtunnel sind für die wirtschaftlichen Interessen von Kärnten von größter Bedeutung. Gerade der Koralmtunnel ist ein wichtiger Bestandteil der Adriatisch-Baltischen-Achse und für den Ausbau der Infrastruktur in Kärnten unentbehrlich. Wenn das Projekt Koralmtunnel noch länger verzögert wird, würde das eine massive Verschlechterung für den Wirtschaftsstandort Kärnten und eine weitere Benachteilung des Südens bedeuten", so Klement. Außerdem sind schon 450 Millionen Euro in den Bau des Koralmtunnels investiert worden, Geld, das bei einem Baustopp unwiderruflich verloren wäre.

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