• 12.01.2007, 10:54:25
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Österreichischer Volleyballverband: Telekom Austria Marketingleiter Dr. Stefan Tweraser setzt sich als neuer Präsident ambitionierte Ziele - BILD

GEPA-1101076048 - WIEN,AUSTRIA,11.JAN.07 - SPORT DIVERS, VOLLEYBALL - Oesterreichischer Volleyballverband, Telekom Austria, Pressekonferenz. Bild zeigt Praesident Stefan Tweraser (OEVV). Foto: GEPA pictures/ Philipp Schalber

Wien (OTS) - Potenzial für Spitzensport voll ausschöpfen - Aktive
Volleyballspieler zu Botschaftern des Sports machen -
Volleyball-Emotion durch Weltklasse-Events verbreitern -
Vermarktungskreislauf verbessern - Ehrgeizige Ziele für Olympia 2012
und 2016

Knapp sechs Wochen nach seiner einstimmigen Wahl durch die 22.
Generalversammlung zum neuen Präsidenten des Österreichischen
Volleyballverbandes stellte Dr. Stefan Tweraser, Leiter Marketing
Retail bei Telekom Austria, gestern bei einem Pressegespräch im k47
in Wien seine Strategie für den Österreichischen Volleyballsport und
seine ehrgeizigen sportlichen Ziele vor.

Volleyball auf allen Ebenen weiterentwickeln

"Wir müssen das vorhandene Potenzial in allen Bereichen voll
ausschöpfen", gibt Tweraser die Devise für sein ehrgeiziges Programm
aus. Vor allem auf der Zuschauerseite will Tweraser in seiner
Präsidentschaft klare Akzente setzen. "Die vielen Tausenden
Hobby-Volleyballsportler müssen als Fans mobilisiert werden, um die
Faszination Volleyball als Botschafter des Sports weiter zu
verbreitern. Mit gestiegenem Zuschauerinteresse werden auch die
Spielstätten sukzessive an internationale Standards herangeführt
werden, und in Bezug auf eine stärkere Emotionalisierung kann sich
der Hallensport Anleihen beim Beach Volleyball nehmen, wo der
Event-Charakter der hochwertigen Turniere rund um den Globus für
ausgelassene Partystimmung sorgt", so der neue ÖVV
Präsident. "Stimmen erst einmal Zuschauerinteresse, Hallenausstattung
und sportliches Niveau, kommt der Vermarktungskreislauf mit
Medienberichterstattung und Sponsoren von alleine in Gang", gibt sich
Tweraser überzeugt.

Volleyball braucht stärkere Marketingorientierung

Der neue Präsident möchte auch die lokale Bevölkerung im
Einzugsgebiet der heimischen Volleyball-Arenen stärker einbinden. Die
Landesverbände und deren Präsidenten sollen intensiver als bisher zu
aktiven Vermarktern des Sports in den Regionen werden. Dazu will
Tweraser als Marketingprofi von der Verbandsspitze aus vielfältige
Anregungen und Hilfestellungen für die breite Popularisierung von
Volleyball liefern. So soll unter anderem ein Marketing-Baukasten
entwickelt werden, der es den Volleyball-Vereinen auf einfachste
Weise ermöglicht, eine Homepage zu erstellen oder Flugblätter zu
gestalten.

Ehrgeizige sportliche Ziele

Sportlich will Tweraser in den nächsten Jahren die Lücke zwischen
Jugendsport und Amateursport schließen. Mit weiteren Akzenten im
Schulsport, der Etablierung von Volleyballzentren und mit einem klar
strukturierten nationalen Talente¬management sollen das sportliche
Niveau im Breitensport weiter angehoben und die Basis für eine
gezielte Spitzensport-Entwicklung gelegt werden.

Schon bei den nächsten Olympischen Sommerspielen in Bejing 2008,
China, will der ÖVV zwei Herren- und zwei Damenmannschaften im Beach
Volleyball stellen. Ferner erhofft sich Tweraser eine Qualifikation
der Nachwuchsmannschaften für alle WM- und EM-Endrunden zwischen 2009
und 2011 und schraubt auch seine sportlichen Ziele für Olympia 2012
in London weiter in die Höhe: "Bei Beach Volleyball wollen wir eine
Medaille und in der Halle soll zumindest das Herrenteam zu
olympischen Ehren kommen". Und vier Jahre später, bei Olympia 2016,
ist je eine Medaille bei Beach Volleyball und in der Halle das
erklärte Ziel.

Youth European Volleyball Championships

Die Jugend Europameisterschaft vom 11.-16. April 2007 in Wien und
Krems ist das erste Turnier-Highlight auf heimischem Boden seit der
Übernahme des ÖVV Präsidentenamts durch Tweraser. "Ich möchte schon
hier zeigen, was wir mit Turnierausrichtung auf höchstem Niveau,
breiter medialer Kommunikation und unter Eventkultur im Volleyball
verstehen", so Tweraser, der in den nächsten Jahren weitere
hochkarätige Turniere für Österreich an Land ziehen und damit
verbunden Medien- und Sponsoreninteresse aufbauen sowie die heimische
Jugend für Volleyball faszinieren und motivieren will.

Die Auslosung zu den "Youth European Volleyball Championships" findet
am kommenden Montag, dem 15. Jänner 2007, um 10:00 Uhr, in der
Unternehmenszentrale von Telekom Austria statt.

Volleyball hat hohes Spitzensportpotenzial

Volleyball verzeichnet heute in Österreich ein hohes
Aktivitätsniveau mit besten Chancen für weitere sportliche
Entwicklung. Laut GfK1) ist Volleyball mit rund 608.000 aktiven
Sportlern unter den Ballsportarten bereits die Nummer 2 hinter
Fußball, bei den Frauen überhaupt der am meist gespielte
Mannschaftssport.

Die Nationalmannschaften des ÖVV (Herren, Damen, Junioren männlich
und weiblich) absolvierten in der Saison 2005/06 insgesamt 144
Begegnungen. Auch auf europäischer Ebene ist der österreichische
Volleyballsport eine feste Größe. Bei den Herren sind die beiden
heimischen Spitzenteams Hypo Tirol Innsbruck und aon hotVolleys Wien
in der laufenden "Indesit European Champions League" im Einsatz, bei
den Damen stellt die Mannschaft des SVS Post Schwechat den
österreichischen Teilnehmer. Daneben bestreiten die österreichischen
Spitzenmannschaften auf internationalem Parkett noch die Spiele im
Rahmen der MEVZA (Middle European Volleyball Zonal Association) Serie
gegen Topteams aus Kroatien, Ungarn, Slowakei und Slowenien.

Auch die heimischen Meisterschaften aonVolleyLeague, Women Volley
League, 2. Bundesligen und die ÖVV Cups für Damen und Herren zeugen
von der Professionalität von Volleyball als Wettkampfsport und im
Beach Volleyball zählt der A1 Grand Slam im Rahmen der "Beach Volley
World Tour" in Klagenfurt zu den Top3-Sportevents des Landes und
wurde bereits mehrfach von den Professionals zum weltbesten Beach
Volleyball-Turnier gewählt. Die Erfolge im Beach Volleyball können
sich ebenfalls sehen lassen. So wurden Berger/Doppler 2003
Europameister und 2004 starteten 2 heimische Teams bei Olympia in
Athen.

1) Quelle: FESSEL GfK Lifestyle Studie 2006

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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   Wolfgang Grabuschnig
   Tel: 059 059 1 11007
   Fax: 059 059 1 11090
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